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 Betreff des Beitrags: Die Regierungsunfähigkeit von Louis XVI.
BeitragVerfasst: 07.07.2010 10:47 
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Da wir uns von der Homosexualität von Ludwig nunmehr dem nächsten Thema zuwenden.

Möchte ich seine Regierungsfähigkeit in Frage stellen.

Ich habe daher einen neuen tread geöffnet und hier reinkopiert:


Meiner persönlichen Meinung folgend, war Louis Auguste und ich verwende bewusst seinen Namen als Dauphin einfach regierungsunfähig,
als er als Jüngling sich mit 19 Jahren auf den Thron setzte.


Er hätte gut daran getan einen Minister vorerst mit den Regierungsgeschäften zu betrauen.


Er war gemessen an seinen bourbonischen Vorgängern:

Heinrich IV.

Louis XIII.

Louis XIV.

Louis XV.



Ein kleines Licht. Idolent und uneinsichtig, den die Schuhe seiner Vorgänger einige Nummern zu groß waren.

Für Louis bereitete das regieren, so wie die Frauen eine auferlegte Pflicht und kein Vergnügen.

Selbst Louis XIV. überahm erst mit 24 Jahren seine Regierung selbst und Louis XV. hatte lange de Orleans als Regenten.

Es wäre Louis kein Zacken aus der Krone gefallen, wenn er die erste Zeit, nach den überraschenden Tod von Louis XV. mal die Regierungsgeschäfte nicht angenommen hätte.
Er war ein völlig unbedarfter Thronfolger der keine Erfahrung hatte.
Viele Entscheidungen der folgenden Jahre haben das bewiesen.

z.B. Mehlkrieg, Einsetzung der Parlamente, Krönung in Reims, Krieg in Amerika, Keine Lösung in den wichtigen Fragen wie Steuern und Staatsverschuldung bis zur Halsbandaffäre etc.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 08.07.2010 14:47 
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Lieber Martin...

Erstens möchte ich hier direkt mal fragen... was DAS für Übergänge sind? O.o
Und zweitens wie du immer auf solche unsinnigen Dinger kommst? Mal ehrlich,.. Hättest du die Güte mir das zu erklären?
Weil sry DAS was ich hier lese (und schon gelesen habe) ist grade alles andere als positiv anzunehmen, das du überhaupt eine vernüftige Ahnung von seinem Leben hast außer eine gewisse Base dank MA oder zb Dingen die vermutlich Zweig und Lever vermitteln...

Oder soll das nun eine Art "Racheakt" werden weil Anne und ich zb. die Bücher der Campan nicht für die Bibel über MA verehren bzw gegen MA sind? Korrogoer mich wenn ich mich täusche...
Weil solangsam aber sicher kommt mir das echt so vor.. Allein wenn ich den Mist zu Marie Therese lese... sry... (aber dazu werde ich mich auch noch äußern)...
Vllt denkst du auch, da ich Ludwig so zugeneigt bin, hätte ich demnach keine Ahnung von/über MA... Naja, wie sagt man.. Ich mache meine Hausaufgaben. Vllt ist mein Wissenstand über die Habsburger selbst begrenzt, womit ich aber auch leben kann, aber über ihr Leben/Verhalten ect. seit dem Tag seit sie in Versailles leben musste, Dauphine/Königin war etc... sieht es schon wieder anders aus... Denn sie war ob es mir, wenn wir hier schon bei persönlichen Meinungen sind, passt oder nicht nun einmal seine Frau und somit habe ich gar keine andere Wahl als mich mit ihr eben so zu beschäftigen. Und das wo ich sie zu Beginn meiner studien mehr als mochte und sie sogar bevorzugte! Bis sich das Blatt wendete und ich lernte das nicht alles Gold ist was glänzt!

Versteh mich nicht falsch. Ich will dir persönlich nichts, da wir uns nicht kennen, aber dennoch... Ich frage mich und das heute bzw dadurch mal wieder aufs Neue wie man gewisse Dinge ernsthaft niederschreiben kann?!
Das ist für mich vergleichbar mit als würde ich MA immer noch den Spuck mit dem Kuchensatz unterstellen oder das sie Charles sexuelle genötigt hätte bzw ja lesbische Neigungen hätte und das einfach aus Jux und Dollerrei in den Raum werf, ohne Sinn und Verstand....-.-

Aber ok .. wie war das ja.. wir sind hier zum diskutieren, wobei ich das jetzt schon sehe, das wieder das große Schweigen ausbrechen wird bzw andere Dinge..*seufz*

Zitat:
Meiner persönlichen Meinung folgend, war Louis Auguste und ich verwende bewusst seinen Namen als Dauphin einfach regierungsunfähig,
als er als Jüngling sich mit 19 Jahren auf den Thron setzte.
Er hätte gut daran getan einen Minister vorerst mit den Regierungsgeschäften zu betrauen.


Ich frage mich grade wie du das Wort Jünglich definierst, zum ersten...
Wegen seiner Unberührtheit, die es da ja nicht mehr so zu 100% gab oder weil er in deinen Augen ein Kind war, was jedoch auch nicht stimmt. Da er in dem alter bereits erwachsen war.. da man bereits im Alter von 6 Jahren in Versailles zu den jungen Erwachsenen zählte, aber das nur btw...
Und wie du auch wissen solltest hat sich Ludwig (wie MA auch) sich nicht selber ausgesucht so fix auf den Thron zu kommen! Falls es entgangen ist...
Und einen Minister anstatt seiner? Ja? Welchen? Am besten jemanden der so "gloreich war" in seiner uneigennützigen Art wie Choiseul? *vorsicht ironie*

Zitat:
Ein kleines Licht. Idolent und uneinsichtig, den die Schuhe seiner Vorgänger einige Nummern zu groß waren.


Nur komisch das Ludwig all seinen Vorgängern weit voraus war und Dinge schaffte die diese nie erreicht hatte.. Dafür das er so schlechrt und unfähig war... jaja...

Er war ein grundanständiger Mensch mit bestem Willen, Seelenruhe, Furchtlosigkeit und großen Mut, Aufrichtigkeit, gutem Willen, Fleiß, Pflichtbewußtsein und einem klaren Urteilsvermögen.

- "Ich sehe es wohl ein, dass Gott es will. Er hat es so beschloßen. Mir bleibt nichts überig, als die Religion zu beschützen, die des Schutzes drigend bedarf, mich von den Latserhaften und Schurken fernzuhalten und den Völkern Erleichterung zu verschaffen." ~ Louis XVI.(1774)

Er errung als einziger Monarch Frankreich den Sieg gegen England. Louis XVI. brachte es zustande, Frankreichs Position als Seemacht wieder zu stärken, indem er die Marine immens ausbaute. Frankreich verhalf den Amerikanern im Jahre 1776 zur Unabhängigkeit.
Er führte neue Reformen ein wie zb.: Sparmaßnahmen, Aufhebung der Provinzgrenzen, Verbesserungen in der Justiz. Entmachtung und Ablösung der alten Minister (Choiseul) Er wußte, dass strukturelle Reformen zur Erreichung einer weniger ungleichen und wohlhabendere Gesellschaft unumgänglich waren....
Reformen für das Handwerk. Für die Bauern, die von unbezahlten Arbeitsleistungen (corvee) befreit werden sollten. Eine Edikte die gegen den Widerwillen der Magistrate auf Drängen von Louis XVI. registriert wurde. Reformen im Gesundheitswesen und Abschaffung von mittelalterlichen Privilegien.
Reform in der Militärverwaltung, Einsetzung der Parlamente (Notablen), Abschaffung der Folter, Schaffung öffentlicher Arbeitsplätze für beispielsweise Notdürftige, die dafür einen gerechten Lohn erhielten. Verbesserung der Hygiäneverhältnisse in Hospitälern und Gefängnissen.
Er wurde geliebt.... Eine Liebe und Anerkennung nach der er immer gesucht hatte.
Der König half den kleinen Leuten wo er nur konnte. Denn er wusste das ein König keiner sein konnte wenn es kein Volk gäbe das ihm zur Seite stände...

- "Man muß sie leben lassen und nicht töten. Verschaffen wir ihnen rechtmäßige Einkünfte, das ist das beste Mittel, sie vom Verbrechen abzubringen." ~ Louis XVI. an den Staatsrat (1783).

Trotz seiner anstrengenden Bemühungen, nahm der finianzielle Zusammenbruch, der sein Erbe schon zu Beginn prägte und der durch ausschweifenden Fortführungen, besonders durch seine Frau und seinen Geschwistern, erhöht wurde, zu und ein nicht mehr zu stoppender Umschwung wart auf dem vormarsch.
Missernten, harte Winter (die nicht sein verschulden sind!) , Hungersnöte (aus der Folge heraus) denen er versuchte sogar mit seinem eigenen Geld gegen zu wirken und dazu auch Vorratskammern öffnete damit die Menschen Brot bekommen..., Frucht und Schrecken und sogar Hass (vorallem in Paris), sowie selbstverschuldete Skandale und Ausschweifungen der Königin, aber auch ein schmerzlich enttäuschendes Vertrauen in seine Minister, zwangen ihn, finanzielle Reformen zu verabschieden und zur berufung der Generalstände (États généraux) am 5. Mai 1789 seit 1614.
~~~
Eine wunderbare Idee schon zu beginn sooo sehr auf seine Minister zu vertauen, ja ,.. bravo. Dann wäre die Generalstände ua. noch schneller da gewesen als so schon!!!
Zitat:
Es wäre Louis kein Zacken aus der Krone gefallen, wenn er die erste Zeit, nach den überraschenden Tod von Louis XV. mal die Regierungsgeschäfte nicht angenommen hätte.
Er war ein völlig unbedarfter Thronfolger der keine Erfahrung hatte.
Viele Entscheidungen der folgenden Jahre haben das bewiesen.


Ja und blöde hat er sich in der Tat angestellt...tztztz!!! Und jaaa soo viele unnütze Entscheidungen die gaaar nichts gebracht hatte, wie man hier lesen kann.. was für ein Versager der ja wirklich gar nichts auf die Reihe bekommen hat.. böser Junge! *sry nochmal extreme ironie*!!!!! >_<

Zitat:
Für Louis bereitete das regieren, so wie die Frauen eine auferlegte Pflicht und kein Vergnügen.

LOL Äh was bitte ist das für ein Vergleich? O.o Du vergleichst Äfpel mit Birnen! Wo steht das er Frauen sogesehen als lästige Pflicht ansah, NUR weil er (wie ich dich schon in den anderen Thread gefragte hatte) kein Casanova war?? Mal ehrlich Martin, findets du es nicht etwas sehr albern? Ich mein du kommst mit Dingern um die Ecke und was ist letzt endlich? Wenn es Antworten hagelt bricht das Schweigen aus oder es kommen Antworten die nicht das sind was man hätte erwarten dürfen... Soll mir das nun wieder sagen das wir (Anne und ich) uns nicht wundern dürfen das so etwas passiert, wenn die Argumente fehlen? -.-
Zitat:
Selbst Louis XIV. überahm erst mit 24 Jahren seine Regierung selbst und Louis XV. hatte lange de Orleans als Regenten.


Und Äh... wie kommst du darauf, das Ludwig XIV. erst mit 24 an die Macht kam??? O.o Er wurde mit 4 quasi König (was jedoch nich natürlich viel zu jung war) und erst mit 13 Jahren in 1651 unter der Regentschaft seiner Mutter Anna von Österreich nahm er sein Amt entfültig aogesehen an.... Sein zu dieser Zeit "regierenden Minister“ Kardinal Mazarin leitete zu der Zeit zwar alles aber bildete ihn auch zum absolutistischen Herrscher aus.
Ludwig XV. war grade erst 5 Jahre gewesen und somit noch minderjährig weswegen seine "Regentschaft" in den Rechten an seinem Onkel, dem Herzog Philipp II. von Orléans zufielen. Jedoch waren seine Funktionen sehr wohl eingeschränkt. Mit sieben kam er in der Tradtion in die Hände seines Erziehers.
Denn Schätzele falls es dir entgangen ist aber... >> Mit dem Erreichen des 13. Lebensjahres im Februar 1723 wurde Ludwig XV. gemäß der für Könige geltenden Regelung volljährig.
Na merkste was.. (auf Ludwig XIV. deut)...??
Ganz ehrlich was verzapftst du hier für einen Unsinn???!!! Weil ein Tippfehler in den Zahlen ist es ja wohl nicht... O.o

Zitat:
z.B. Mehlkrieg, Einsetzung der Parlamente, Krönung in Reims, Krieg in Amerika, Keine Lösung in den wichtigen Fragen wie Steuern und Staatsverschuldung bis zur Halsbandaffäre etc.


Die Krönung in Reims war also eine Entscheidung von IHM die er nicht hätte tätigen solln? AHHA! Ja nö, stimmt warum auch.. das er dort nicht der erste Monarsch war der gekrönt wurde, pff ja waynne... Ne ist klar! LOL Und ja, es wurde schwer bezüglich der Steuern, aber ihm blieb dank des Aufmarsches der Revo nicht grade mehr viel Zeit seine Änderung die schon Hand und Fuß hatte ausdruck zu verliehen.. Und wer stellte sich da wieder quer.. Der Adel, seine Minister (bzw sind ihm die guten schlicht weggestorben) Brüder etc... Die Umsetzung auch den Adel zu versteuern war nicht erst seit gestern geboren worden, aber selbst Ludwig XV. konnte in vielen Dinge nicht einfach so schalten und walten wie er wollte.. aber ich frage mich warum ich versuche DIR das begreiflich zu machen...>.>
Gut, ja in der Tat, ich räume ein das der Krieg in Amerika nicht grade sehr preisgünstig war und die Staatskassen schwer belassteten, ABER dieses Unterfangen wurde, oh wunder von seinen ach so tollen Ministern mitunterstützt und befürwortet, die ihm ja eh das denken abnehmen sollte.. Wie kann es dann sein das du ihm das plötzlich zum Vorwurf machst... Sehr amüsant!
Und LOOL äh falls es dir auch entgangen ist , ist die Halsbandaffäre jemand anders (indirekt) zu verdanken... Er war nur der "Arsch" der es mal wieder ausbaden musste!!!
Und der Mehlkrieg... Missernten (ja böser könig das wetter so zu beeinflussen) in 1774 führten zu einer Erhöhung bei Getreide, Mehl und Brot. Im Frühjahr 1775 wurde es immer schlimmer, da die Vorräte aus gingen und die neue Ernte noch nicht eingeholt war. Die wöchentlich steigenden Preise ließen unter der armen Landbevölkerung die Angst vor einer Hungersnot aufkommen, natürlich verständlich... Man begann zu bangen, zu plündern.. Und sie machten Turgot dafür verantwortlich, auch klar... dank der kürzlich erriechten Liberalisierung des Getreidehandels (Libéralisation des grains). Doch Ludwig erkannte das es nicht sehr klug war auf seinen Minister zu hören bzw seinen Vorschlag zu gestimmt zu haben und nahm sie zurück damit es wieder in die Hand des Staates fiel..
Ja in der Tat sehr kluge Anmerkungen deinerseits einen Minister das Regiment zu überlassen! *applaus!*

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 Betreff des Beitrags: Zitate Louis XVI.
BeitragVerfasst: 13.07.2010 07:13 
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Die Zitate sind recht frühe aus seiner Regentschaft, aber von dieser Meinung ist er auch in späterer Zeit nicht abgewichen.



- "Ich sehe es wohl ein, dass Gott es will. Er hat es so beschlossen. Mir bleibt nichts übrig, als die Religion zu beschützen, die des Schutzes dringend bedarf, mich von den Lasterhaften und Schurken fernzuhalten und den Völkern Erleichterung zu verschaffen." ~ Louis XVI.



War der gute Mann erleuchtet oder hatte er gar Visionen? Wohl kaum. Er vermischt bloß
Begriffe wie Gott, Religion und Kirche und stellt die röm.kath. Kirche unter seinen persönlichen Schutz. Das in einer Zeit des Humanismus wo sich andere Länder wie England, Deutschland längst und auch das katholische Österreich von Rom emanzipiert haben. Da war schon Heinrich IV. in seinen Ansichten fortschrittlicher.
Er versteckt sich selbst hinter seiner Religiosität und ist der Meinung nur mit „ehrlichen Menschen“ in der Politik weiterzukommen. Er bezieht sich auf die Zeit von Louis XV. wo „Schurken“ und „Lasterhaftgkeit“ am Hof regierten.


- "Man muß sie leben lassen und nicht töten.
- Verschaffen wir ihnen rechtmäßige Einkünfte, das ist das beste Mittel, sie vom Verbrechen abzubringen." ~Louis XVI. an den Staatsrat 1774



Vermutlich betrifft, das die Todesstrafe und die peinliche Befragung (Folter) deren Abschaffung er betrieb.
Aber zwischen dem Strafvollzug einerseits und „rechtmäßigen Einkünften“ andererseits ist ein weiter Weg.
Den wirtschaftlichen Aufschwung hat er weder mit Turgot noch mit Necker geschafft.


Zu Louis XIV. sei nur gesagt, daß er zwar mit 12 König wurde. Kardinal Mazarin und die Mutter von Louis XIV. haben für Ihn die Geschäfte geführt. Und erst mit 22 hat er selbst die Herrschaft in Frankreich übernommen und nicht mit 24 wie oben geschrieben.

Aber Louis XIV. und Louis XVI. haben wenig gemein. Es ist so als würde man Porsche mit Skoda vergleichen, sie kommen zwar aus selben Haus aber ...


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BeitragVerfasst: 13.07.2010 12:11 
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Mal ne frage, habe ich dieses Theme zur Ankündigung erhoben???????

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"Wenn Er das Regierungsgeschäft genau so gut führen würde, wie die Maurerkelle, wäre Frankreich eine Weltmacht."


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 Betreff des Beitrags: Re: Zitate Louis XVI.
BeitragVerfasst: 13.07.2010 19:04 
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Ministre Turlupin hat geschrieben:
Die Zitate sind recht frühe aus seiner Regentschaft, aber von dieser Meinung ist er auch in späterer Zeit nicht abgewichen.

- "Ich sehe es wohl ein, dass Gott es will. Er hat es so beschlossen. Mir bleibt nichts übrig, als die Religion zu beschützen, die des Schutzes dringend bedarf, mich von den Lasterhaften und Schurken fernzuhalten und den Völkern Erleichterung zu verschaffen." ~ Louis XVI.

- "Man muß sie leben lassen und nicht töten.
- Verschaffen wir ihnen rechtmäßige Einkünfte, das ist das beste Mittel, sie vom Verbrechen abzubringen." ~Louis XVI. an den Staatsrat 1774


Ich sag es direkt vorweg... langsam aber sicher regt es mich auf...!!! Nicht nur weil du hier wieder Sache nieder schreibst wo ich nur den Kopf schütteln kannt, sondern weil du noch nicht mal in der Lage bist vernüftig zu lesen oder abzuschreiben/Zitieren und das sogar von dir selbst(wozu wir später noch verdeutlich kommen)!!!!

Die Zitate sind nur im ersten von dem Beginn seiner Regenschaft... ich weiß ja nicht wie du es mit der Zeit händelst, aber 1783 ist nicht wirklich mehr früh. Und dazu das Zitat an den Staatsrat ist von 1783!!!!!! NICHT von 1774!!!!

Ministre Turlupin hat geschrieben:
War der gute Mann erleuchtet oder hatte er gar Visionen? Wohl kaum. Er vermischt bloß
Begriffe wie Gott, Religion und Kirche und stellt die röm.kath. Kirche unter seinen persönlichen Schutz. Das in einer Zeit des Humanismus wo sich andere Länder wie England, Deutschland längst und auch das katholische Österreich von Rom emanzipiert haben. Da war schon Heinrich IV. in seinen Ansichten fortschrittlicher.
Er versteckt sich selbst hinter seiner Religiosität und ist der Meinung nur mit „ehrlichen Menschen“ in der Politik weiterzukommen. Er bezieht sich auf die Zeit von Louis XV. wo „Schurken“ und „Lasterhaftgkeit“ am Hof regierten.


Oh versuchen wir uns grade an dem was man Sarkasmus nennt?
Und wie bitte darf ich das "vermischen" verstehen???
Weil die röm.kath. Kirche ging Hand in Hand mit dem Absolutismus. Der König von Frankreich war König von Gottes Gnaden! Nur die Kirche/Papst steht/stand über ihn.**** Und es war natürlich von seiner Warte aus und vor allem dank seiner Erziehung und seiner Einstellung zum kath. Glauben und die Tatsache das er die ersten Anfänge der "Revolution" bereits zur Zeit seines Vaters von statten gingen bzw seines Großvaters. Ludwig wurde in eine Familie geboren die dem Herzen Jesu treu waren (Vater u. Mutter).
(Zitat von meiner HP in der Bio von Ludwig Ferdinand) :::
Choiseul ist es dazu auch zu verdanken, erneut mit der Hilfe der Pompadour, dem Parlament und den Philosophen, das die Jesuiten aus Frankreich verbannt wurden. Gegen sie galten die Verurteilung, das Verbot und die Vertreibung und es war damit zu einem klaren abgekarteten Streich der zuvor genannten Parteien geworden. Ludwig Ferdinand war gegen die Philosophen, da diese einen erbitterten Kampf gegen den Katholizismus führten, wie auch gegen die alten Sitten und Traditionen der Monarchie.

Das Ludwig die Religion somit unter seinen Schutz stellt ist volkommen normal.
Und ich wiederhole mich mal wieder das du England nicht mit Frankreich gleich ziegen kannst!!!! In England war eine derartige Vertretung der kathl. Kirche wie in Frankreich NICHT vorhanden, da dort der/die König/Königin als Oberhaupt der sogesehenen eigenen Kirche steht.
England ist zwar im Christentum, ABER das heißt nicht direkt rein röm.kath. geprägt im dieser Zeit!
Zitat::
Christianity is the most widely practiced and declared religion in England. The Anglican Church of England is the established church of England holding a special constitutional position for the United Kingdom.
Anglicanism
In 1536, the Church in England split from Rome over the issue of the divorce of King Henry VIII from Catherine of Aragon. The split led to the emergence of a separate ecclesiastical authority. Later the influence of the Reformation resulted in the Church of England adopting its distinctive reformed Catholic position known as Anglicanism.
Und auch nochmal in Deutsch::
Anglikanismus (von lat. anglicanus - englisch) ist die Gesamtheit des Glaubens und religiösen Lebens der Kirche von England und ihrer Tochterkirchen. Die meisten dieser Tochterkirchen gehören zur Anglikanischen Gemeinschaft, einige haben sich aber von der Gemeinschaft getrennt.
In vorreformatorischer Zeit bezeichnete der Ausdruck die nationalkirchlichen Bestrebungen in England (vgl. Gallikanismus in Frankreich), die nicht die Loslösung von Rom, wohl aber eine größere landeskirchliche Autonomie zum Ziel hatten.
Und noch ein Zitat aud Wiki, welches ich sehr passebel fine zum Thema Absolutismus und Kirche::
Die katholische Staatskirche
****Die Kirche dankte dem König seine Treue vor allem dadurch, dass sie im ganzen Land von der Kanzel verkündete, dass der absolutistische Herrscher, seine Macht von Gottes Gnaden ausüben könne. Somit wurde von der einfachen Bevölkerung ggf. jedes vom irdischen Herrscher aufgelegte Übel (zunächst) als zu tragende irdische Herausforderung angesehen, die letztlich Gott den Menschen aufgetragen hat.
Zur damaligen Zeit gab es natürlich auch Protestanten (z. B. Hugenotten), doch diese Konfessionsformen duldete der absolutistische Herrscher nicht, da nur seine Konfession die "richtige" war und somit ganz Frankreich zwangskatholisiert wurde.

Und wie schon erwähnt wurde bezüglich DE+Ö... Sind die Regierungsweisen der anderen Ländern nicht direkt vergleichbar. Das sagte dir auch Anne bereits und sie wird es bestimmt auch nochmal verdeutlichen!!! :roll: Denn Östererich selbst in der Hinsicht als auch Preußen sind nicht meine Länderein XD

Und Ludwig versteckte sich nicht dahinter, er war davon überzeugt, dank der erwähnten Erziehung!!! Zumal ist es doch eigentlich sehr erwähneswert, wenn ich mir deine vorrigen Worte nochmal ins Gedächtnis rufe, auf die du mal wieder nicht eingehst, das Ludwig doch eigentlich hätte sein müssen wie seine Vorgänger in seiner Regenschaft... sprich absolutistisch wie zb Louis XIV. Sprich das er die Traditionen der röm.kath. Kirche demensprechend beschützt/bestärkt.

Ministre Turlupin hat geschrieben:
Vermutlich betrifft, das die Todesstrafe und die peinliche Befragung (Folter) deren Abschaffung er betrieb.
Aber zwischen dem Strafvollzug einerseits und „rechtmäßigen Einkünften“ andererseits ist ein weiter Weg.
Den wirtschaftlichen Aufschwung hat er weder mit Turgot noch mit Necker geschafft.


Sicher gibt da zwischen Unterschieder aber es war ja nicht so das er nichts in den verbesserten Wege eingeleitet hätte:: Schaffung öffentlicher Arbeitsplätze für beispielsweise Notdürftige, die dafür einen gerechten Lohn erhielten. Oder:. Für die Bauern, die von unbezahlten Arbeitsleistungen (corvee) befreit werden sollten. Und der wirtschaftliche Ausschwung war sehr wohl da im Handwerk und in der Seemacht. Auch war der allge. Handeln nicht grade so dermaßen auf dem Tiefpunkt. Sicher waren die vorbelassteten Schulden vorhanden, ja. Und wie ich auch sagte und ja ich bin es ja gewohnt mich hier und vor allem bei dir ständig zu wiederholen, war die Unterstützung zb der vereinigten Staaten nicht grade förderlich, wurde aber von seinen ach so tollen Ministern unterstützt! Dazu noch die weitere unbekümmerte Verschwendung seiner Frau und Brüder...
Sicher hätte er dem auch Einheit gebieten können. Aber zb bei ihr wird dies schwer wenn sie ihm mit den Rechnungen regelrecht vor vollendeten Tatsachen stellt. Das er denoch hätte einen Strich drunter hätte ziehen können, ja das ist wohl wahr. Und das ist auch einer der Punkte auf die wenn nur Ludwig selbst eine Antwort zu 100% hätte warum er dennoch weiter die Rechnungen wirklich zahlte, wenngleich es durchaus gewisse Erklärungen dafür gibt, die es damit jedoch nicht (im Sinne der strikten Richtline) begründen wenn man persönliches außenvor läßt.
Und wie auch erwähnt, warCalonne auch nicht grade der geeigneste Mann im Boot....
Aber er hätte ja mehr auf seine Minister hören sollen.. hmmmhm...:roll:


Ministre Turlupin hat geschrieben:
Zu Louis XIV. sei nur gesagt, daß er zwar mit 12 König wurde. Kardinal Mazarin und die Mutter von Louis XIV. haben für Ihn die Geschäfte geführt. Und erst mit 22 hat er selbst die Herrschaft in Frankreich übernommen und nicht mit 24 wie oben geschrieben.

Louis XIV.+XV. wurden mit 13 regiernder König!!! NICHT 12!
Ähm ersten:
DU hast das mit 24 geschrieben NICHT ICH! Und jetzt ist es plötzlich 22??
>>>Selbst Louis XIV. überahm erst mit 24 Jahren seine Regierung selbst und Louis XV. hatte lange de Orleans als Regenten. (Verfasst von Ministre Turlupin am: 07.07.2010 10:47)
Dann nenn mir doch bitte die Quelle wo DAS bitte steht bzw worauf du dich stützt! Das dürfte ja wohl nicht schwer sein. Weil meines Wissens nach haben Beide mit Antritt des Königs auch alle Pflichten übernommen!
Zweitens:
1638 wurde Louis XIV. geboren + 13 (offiz. Volljährigkeit für das Amt des Königs) = 1751 und damit endete auch offiz. die Regenschaft von Anna von Österreich! Und 1754 wurde Louis XIV. offiz. gekrönt! Und da war er immer noch keine 22 oder 24!
Und ja sein Minister Marzarin war zwar auch noch nach seiner Thronbesteigung im Amt und Übte einen guten Einfluss, aber Fakt ist er war NICHT Regent des Landes, er war nur Minister (unabhänig ob gut oder schlecht)
Weil falls es dir aufgefallen ist, der Herzog von Orleans ist 2.Sep 1723 in Versailles gestorben und da Louis XV. 1710 geboren wurde wirst doch auch du ausrechnen können, wie alt Louis XV. da war!!! Ergo 13!!!! (nenn ich perfektes timing)
Ich bin zwar kein solcher Profi für Louis XIV oder auch so extrem für Louis XV. wie ich es zu meinem Ludwig und Anhang bin, aber logisch denken und vernüftig lesen was man mir hier zb schreibt kann ich durch aus! >.<

Ministre Turlupin hat geschrieben:
Aber Louis XIV. und Louis XVI. haben wenig gemein. Es ist so als würde man Porsche mit Skoda vergleichen, sie kommen zwar aus selben Haus aber ...

Absolut und du bist auch genau der Richtige der DAS beurteiln kann! *applaus!* Vor allem DU der ja erst darauf plädierte das mein Ludwig ja auch erst so sein sollte wie Louis XIV. und sich dann hätte eher vom Absolutismus versbschieden solln... Und der sich ja sooo gut mit Ludwigs Leben und Regenschaft auseinander gesetzt hat... jaja... hat man ja hier oft genug gelesen. :roll:


@Lareine

Nein.

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 13.07.2010 21:11 
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Zitat:
Die Zitate sindrecht frühe aus seiner Regentschaft, aber von dieser Meinung ist erauch in späterer Zeit nicht abgewichen.


- "Ich sehees wohl ein, dass Gott es will. Er hat es so beschlossen. Mir bleibtnichts übrig, als die Religion zu beschützen, die des Schutzesdringend bedarf, mich von den Lasterhaften und Schurken fernzuhaltenund den Völkern Erleichterung zu verschaffen." ~ Louis XVI.


Dieses Zitatstammt ca. von 1774, also zu dem Zeitpunkt als Louis XV starb.
Zu dieser Zeitwar der Dauphin Ludwig August knapp 19 Jahre alt und fühlte sich dergroßen Verantwortung nicht gewachsen, da ihn Louis XV kaum in dieStaatsgeschäfte einweihte, zudem war Louis August klar in welcherLage sich Frankreich befand.
Zwar herrschteFrieden mit Österreich und England aber Innenpolitisch stand dasLand am Abgrund, überall gab es Hungersnöte, Missernten und dieBevölkerung jammerte über die zu hohen Steuern.

Zitat:
War der gute Mannerleuchtet oder hatte er gar Visionen? Wohl kaum. Er vermischt bloß
Begriffe wieGott, Religion und Kirche und stellt die röm.kath. Kirche unterseinen persönlichen Schutz. Das in einer Zeit des Humanismus wosich andere Länder wie England, Deutschland längst und auch daskatholische Österreich von Rom emanzipiert haben. Da war schonHeinrich IV. in seinen Ansichten fortschrittlicher.
Er versteckt sichselbst hinter seiner Religiosität und ist der Meinung nur mit„ehrlichen Menschen“ in der Politik weiterzukommen. Er beziehtsich auf die Zeit von Louis XV. wo „Schurken“ und„Lasterhaftgkeit“ am Hof regierten.


Visionen?? O.o
Naja man musstekein Hellseher sein um zu erkennen, das Frankreich dringend Reformenbrauchte.
Auch das es nichtewig mit dem Absolutismus in der Form nicht mehr weitergehen konnte.
Frankreich selbstgalt als Land der Aufklärung (Voltaire, Rosseau ect.) galten alsVorreiter und Vordenker moderner Staatsformen und HumanistischerIdeen.
Das Ludwig derenAnsichten nun nicht gerade teilte liegt weniger an seinerkonservativen Haltung sondern auch an seiner Erziehung, ihm wurde vonKleinauf eingetrichtert das bestehende zu bewahren und zuverteidigen, in dem Fall den Absolutismus und den katholischenGlauben.
Auch MariaTheresia sah sich als Verteidigerin des katholischen Glaubens, ihrSohn Joseph hingegen gilt als Reformkaiser, der sich von Romdistanzierte.
Aber MariaTheresia regierte bis 1780, der Katholizismus blieb bis 1918Staatsreligion in Österreich.
England hatteseit Heinrich VIIII (also ca. seit 1530) eine eigene Kirche (dieAnglikanische) und Deutschland gab es als solches noch nicht, es warein Flickenteppich aus hunderten kleinen und größeren Fürstentümernvon denen Preußen Flächenmäßig der größte war und sich zumKönigreich erklärte.
Jedes Fürstentumim Heiligen Römischen Reich deutscher Nationen konnte selbstfestlegen was Staatsreligion war.Preußen z.B. war evangelisch undder preußische König (später die deutschen Kaiser sahen sich alsweltliches Oberhaupt der evangelischen Kirche).
Europa war seitder Reformation unter Martin Luther in katholische undProtestantische Lager gespalten und jeder Herrscher sah sich alsVerteidiger „seiner“ Religion.


Zitat:
- "Manmuß sie leben lassen und nicht töten.
  • Verschaffen wir ihnen rechtmäßige Einkünfte, das ist das beste Mittel, sie vom Verbrechen abzubringen." ~Louis XVI. an den Staatsrat 1774


Wahre Worte!
Aber diese Zitatestammen von 1783.
Er wußte somit,das Gewalt nicht die Lösung der Probleme war und Unterdrückunglangfristig keine Sicherheit war.
    Zitat:
    Vermutlichbetrifft, das die Todesstrafe und die peinliche Befragung (Folter)deren Abschaffung er betrieb.
    Aber zwischen demStrafvollzug einerseits und „rechtmäßigen Einkünften“andererseits ist ein weiter Weg.
    Denwirtschaftlichen Aufschwung hat er weder mit Turgot noch mit Neckergeschafft
    .


    Beides steht auchin keinen Zusammenhang, mit dem ersten Zitat bezog er sich auf dasnoch aus dem Mittelalter stammende Strafrecht, wo Folter normal war.


    Mit denrechtmäßigen Einkünften könnte er eine gerechtereSteuerverteilung gemeint haben und auch bessere Löhne, was einTagelöhner oder Bauer verdiente reichte kaum zum leben.


    Wie hätte Ludwigin 14 Jahren das schaffen sollen?
    Weder Ludwig XIVnoch der XV zeigten großes Interesse an Reformen oder amwirtschaftlichen Aufschwung.
    Ludwig XIVstärkte zwar die Inländische Produktion durch Erhebung von Zöllenund die Schaffung von Manufakturen, die Waren produzierten, diefrüher aus dem Ausland importiert werden mussten, jedoch diente diesvorrangig dazu Frankreich unabhängiger zu machen von anderen Ländernund Geld in die Staatskassen zu kriegen für Kriege und seine Bauten(u.a. Versailles)
    Aber beidehinterließen Ludwig XVI eine enorme Staatsverschuldung, durch diedie Finanzierung neuer Reformen stark erschwert wurde.
    Zudem stießendie Reformen Ludwigs nicht nur auf Gegenliebe bei den Ministern, dadurch diese Reformen die Vormachtstellung und Privilegien des 1. und2. Standes beeinträchtigt wurden.

    Zitat:
    Zu Louis XIV. seinur gesagt, daß er zwar mit 12 König wurde. Kardinal Mazarin unddie Mutter von Louis XIV. haben für Ihn die Geschäfte geführt. Underst mit 22 hat er selbst die Herrschaft in Frankreich übernommenund nicht mit 24 wie oben geschrieben.



    Das mit 24 hastdu selbst geschrieben drop
    Als Ludwig XIV1651 13 Jahre alt wurde, wurde er für Volljährig erklärt und dieRegentschaft Anna´s von Österreich offiziell beendet. Sie zog aberweiterhin im verborgenen die Fäden aber der junge Ludwig ließ sichnur bis ca. 1661 von ihr beeinflussen. In diesem Jahr starb Mazarin.
    Aber schon vor1661 distanzierte er sich zunehmend von der Politik seiner Mutter.


    Zitat:
    Aber Louis XIV.und Louis XVI. haben wenig gemein. Es ist so als würde man Porschemit Skoda vergleichen, sie kommen zwar aus selben Haus aber …



    ...waren dieZeiten anders, als Ludwig XIV an die Macht kam war Europa noch vom30jährigen Krieg geprägt und die Grenzen der Länder wurden neugeordnet bzw. erhob man Ansprüche auf Gebiete.
    1774 sahen diepolitischen Verhältnisse ganz anders aus, aus Feinden wurdenVerbündete, da neue Herrscher Ansprüche stellten (Preußen z.B. aufSchlesien und Gebiete Polens, Russland expandierte sehr rasch ect.).
    Zudem ergabensich Innenpolitische Spannungen in einigen Ländern, wie z.B.Frankreich, wo die Lebensmittelpreise immer mehr stiegen.
    In Österreichbegann Joseph II seine Reformen umzusetzen (Schulreform,Militärreform ect.).
    In England kam esu Konflikten mit den neuen Kolonien in Amerika, welche zumUnabhängigkeitskrieg führten.
    Zudem war LudwigXIV ein „Größenwahnsinniger“ Herrscher, der sich als Zentrumseines Landes sah und im Prunk regierte, Ludwig XVI dagegen war einVolksnaher und bescheidener König, dem das Wohl seines Volkes amHerzen lag.

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    BeitragVerfasst: 13.07.2010 21:19 
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    "Wenn Er das Regierungsgeschäft genau so gut führen würde, wie die Maurerkelle, wäre Frankreich eine Weltmacht."


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    BeitragVerfasst: 13.07.2010 21:21 
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