Marie Antoinette Forum

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 Betreff des Beitrags: Re: Madame Campan
BeitragVerfasst: 27.05.2011 23:19 
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Zitat:
Oh das ist mir aber peinlich euch mit Revolutionären gleichgestellt zu haben.
Ich hoffe ihr seht es mir nach.


Ja ich denke wir überleben es ;)

Zitat:
Wir wollen nun denn nicht über Vertrautheitsrolle mehr sprechen.


Wie meinst du das? Ich steh da wieder auf dem Schlauch...^^"
Wegen unsere Posotionen oder der Tatsache das M.C nicht zu den Vertrauenspersonen Ludwig gehörte.

Zitat:
PS: Es ist nicht eindeutig Nachgewiesen das Marie Antoinette einen Liebhaber hatte. Sollte es doch so gewesen sein sehe ich das als natürliche Reaktion auf das Verhalten ihres Mannes.


Ähm... sogesehen schon... mam muss nir in der Lage sein lesen zu können. ;) Es gibt genug Berichte als auch Briefe u.a von Miss Elizabeth Foster (ein der vielen Geliebten von von Fersen) die bestätigt das MA und Fersen ab 1780 eine Affäre unterhielten.
Also auch das hier zb:
Wenn es zu der besagte Nacht kommt in der Hans MA in den Tuilerien besucht zum letzten Mal. Es war mehr als einfach nur nach ihr schauen und vorbei und ende... Ja er notierte die Worte >> Resté lá<<"Dort geblieben!" in sein Tagebuch, die später von seinem Erben übermalt wurden . Dies schrieb er nur wenn er bei einer Frau für eine bestimmte Sache blieb.Auch gibt es weitere beredete Beweise das er mit ihr schlief.Das erste ist nur ein Wort in einem Brief von ihr an Hans. Er bat sie nicht offen über ihre Gefühle zu reden und im Juni 1791 schrieb sie >> "Ich habe diese schmerzliche Anstrengung unternommen, um Ihnen zu gehorchen." - Gehorchen ist ein starkes Wort das MA selten gebrauchte. Es deutet darauf hin, dass sie Fersen als ihren Herren und Meister anerkannte und bereit war, sich ihm zu fügen.Zumal Hans auch noch in sein Tagebuch schrieb >> "Den König sah ich nicht.<< Und als Letztes... Fersen schrieb über sein letztes Zusammentreffen mit MA nichts, was er mit ihr oder sie mit ihm beredet hatten. Er spricht von seinen eigenen >>senstations<< - ein Wort, das er bei seinen anderen Zusammenkünften mit der Königin niemals anwendete und das auf sexeullen Genuß schließen läßt. Zumal Fersen auch kein Kostverächter war. Er liebte MA nicht so wie sie es glaubte er würde... Oder wie sie es in ihrer ach so großen Not vllt bei ihm tat. Ein schönes Zitat ist auch >>"Wenn sie es taten, fand Antoinette in Fersen einen leidenschaftlichen, erfahrenen Liebhaber, an den sich all seine Mätressen gerne erinnerten." Jaja, und nun konnte sich die Köngin Frankreich, die doch so sehr gegen solche Damen wetterte und sie verachtete, selbst dazu zählen...welche Ironie...XDD
Aber wenn du über Hans weiter reden möchtest wechselt man besser das Thema ;)


Zumal wieso war deiner Meinung nach Ludwig daran Schuld...? Ich denke du solltest dir das hier mal durchlesen und deine Meinung wirklich in dem Punkt überdenken... ;) = http://ludwigxvi.npage.de/~_ger%C3%BCch ... 55737.html
Denn es war lles andere als Ludwig der sich den Mist selbst eingebroht hat...>.>

Zitat:
Bevor ich es vergesse Mons. Clarice, wer ist die Frau auf ihrem Avatar?


Ersten bin ich eine Madame oder wenn Mademoiselle... und kein Monsieur ...-.-
Mann sollte nicht mit Fremdsprachen um sich werfen wenn man diese nicht beherrscht ;)
Und die Dame auf meinem Ava ist mein OC Emily zu meiner Story "Roses of different Times" als Model diente hier dafür Madeline Fabray aus Fakeln im Sturm.

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 Betreff des Beitrags: Re: Madame Campan
BeitragVerfasst: 27.05.2011 23:42 
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Über das Leben der Campan nach der Revo kann ich leider auch nicht viel sagen, außer das sie 1807 ihre Mädchenschule eröffnete, wo auch die Stieftochter Napoleons, Hortense, unterrichtet wurde.
Viel Wert wurde auf die Bildung der Mädchen im Hauswirtschaftlichen bereich und die Führung eines Haushaltes gelegt.
Nach 1814 zog sie sich nach Mantes zurück, wo sie am 16. März 1822 starb.
Nach ihrem Tod wurden ihre Memoiren über MA veröffentlicht, auch 2 kleine Werke über die Erziehung sind erhalten geblieben.

Bereits 1790 trennte sie sich von ihrem mann, da die Ehe unglcklich verlief.
Ihr einziger Sohn star ca. 1814/15.

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 Betreff des Beitrags: Re: Madame Campan
BeitragVerfasst: 28.05.2011 01:31 
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Nun gut wenn du meinst sie unterhielt eine Affäre mit ihm, dann sei es so.
Und wenn von Fersen viele Erfahrungen hatte findet ich es umso romatischer das die Königin seine Nähe gesucht hat.

Das bedeuted dann ja gleichwohl das sie von Fersen das bekommen hat was sie von ihrem Mann nicht bekommen hat.
Madame Campan hat von Fersen in ihren Memoiren nicht als Liebhaber ihrer Majestät dargestellt, was natürlich darauf zurück zu frühren ist das sie ihre Königin in rechtes Licht setzen wollte.

Es tut mir wirklich leid das ich die zum Mann gemacht habe, ich hoffe du siehst es mir nach. :oops:
Aber das mit dem Titel des Ministers hatte mich verwirrt, entschuldige nochmals.

Vielen Dank für deine Ausführungen Minister Anne, hast du die Abhandlungen von Madame Campan über die Erziehung junger Mädchen?

Eine gute Nacht wünsche ich euch mon doux petit.


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 Betreff des Beitrags: Re: Madame Campan
BeitragVerfasst: 29.05.2011 11:12 
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Es gibt viele Hinweise das Graf von Fersen MA´s Liebhaber war, er durfte immer u ihr ins Petit Trianon (was Ludwig nicht durfte, er brauchte eine "Einladung" und das as König!)
Graf Fersen hatte die Angewohnheit in sein Tagebuch zu schreiben "da geblieben" wenn er die Nacht bei/mit einer Frau verbrachte, solch ein Eintrag findet sich 1791 oder 92 in seinem TB wo er in den Tuillerien war.
Der berühmte Ring den Graf von Fersen von MA während der Revo erhält "Alles führt mich zu dir" dürften auch ziemlich deutlich sein.

Und das Mme. Campan über eine Affäre der beiden schweigt stimmt, welche loyale Kammerfrau posaunt eine aussereheliche Affäre ihrer Herrin herum?

Leider sind von den anderen Hofdamen/Kammerzofen aus dieser zeit nichts überliefert oder verschollen, was mit MA u tun hat.

Und das die Ehe zwischen Ludwig und MA 7 Jahre nicht vollzogen wurde und auch später alles andere as glücklich war ist nicht nur die Schuld von ihm!
Die Legende der Phimose stammt von MA und Graf de mercy, Ludwig hatte nie eine Phimose, dies ist durch 2 ärztliche Untersuchungen überliefert.
Und nach Louis Charles geburt verweigerte sich MA schlichtweg mit ihrem Mann zu schlafen, da sie sich angewidert fühlte von ihm.
Und Ludwig war nicht der typ Mann der seine Rechte mit gewalt durchsetzte, sondern er og sich eher von MA zurück, da er ihre Ablehnung spürte.
Das es ihm alles andere als gefreut hat dürfte ausser frage stehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Madame Campan
BeitragVerfasst: 29.05.2011 12:40 
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Ich finde die Aussage auch etwas gewagt zu behaupten, dass MA von von Fersen das bekommen hat, was ihr Mann ihr nicht geben konnte. Auch die Nähe zu einem, ich nenn es mal der Einfachheit halber, bekannten "Schürzenjäger" zu suchen, weiß ich nicht, ob dies so unbedingt romantisch ist. Von Fersens Ruf, nicht unbedingt etwas anbrennen zu lassen, eilte ihm ja voraus.

Ob die beiden nun wirklich eine Affäre hatten, ist nicht zu 100 % überliefert und von daher halte ich mich da auch zurück. Es gibt, glaube ich, kein einziges Schriftstück, wo klar und deutlich überliefert bzw. notiert ist, dass die beiden definitiv eine Affäre hatten. Und Zitate oder bestimmte Aussagen, wie halt "da geblieben" lassen doch ziemlich viel Spielraum für Spekulationen. Das eigene Ermessen und Empfinden spielt dabei denke ich auch immer eine wichtige Rolle. Aber es gut, dass wir alle unterschiedliche Meinungen haben, sonst würde es doch auch arg langweilig ;) .

Anne gebe ich zudem auch vollkommen recht. Die Ehe zwischen MA und Ludwig XVI war wirklich alles andere als einfach. Und jeder der beiden hat sein Päckchen dazu beigesteuert, man kann nicht alles verpauschalisieren und nur sagen "er hat an allem schuld" oder "sie hat an allem schuld". Es gibt immer zwei Seiten, die man beachten muss.

Meiner Ansicht nach muss man aber auch dazu sagen, dass die beiden am Anfang zumindest vielleicht auch nicht mal unbedingt Schuld an den schwierigen Umständen hatten. Ludwig wurde ja von seiner Umgebung und seinen Eltern, besonders auch von seiner Mutter, "eingeimpft", dass Österreich der Feind sei und er sich nie eine Österreicherin als Frau nehmen solle. Und dann wird er, weil sein Großvater und seine Mätresse es für politisch besonders günstig erachten, dennoch mit einer Österreicherin verheiratet. Dass er nicht unbedingt begeistert war und anfangs sehr zurückhaltend war, kann ich persönlich sehr gut nachvollziehen.

Und Marie Antoinette wurde auch von ihrer Mutter nicht unbedingt perfekt auf das französische Hofleben vorbereitet. In Versailles herrschte selbstverständlich ein ganz anderer Flair und andere Umgangsgesetze als am heimischen Hof in Österreich. Da war der eine oder andere Fauxpax natürlich vorprogrammiert.

Und das die Ehe sieben Jahre lang nicht vollzogen wurde, kann sicherlich zum großen Teil auch dem "netten" und selbstverständlich gar nicht integranten Hof zugeschrieben werden.

Zu Madame Campan selbst kann ich leider nicht viel sagen, ich habe ihre Memoiren noch nicht gelesen, ich weiß nur, dass sie als Zofe im Dienst von Marie Antoinette stand. Von daher kann ich zu ihren Äußerungen nicht ganz so viel sagen.

Ich denke aber auch, dass Ludwig ihr nicht unbedingt Geheimnisse anvertraut hat. Ich teile da Clarice Ansicht, er wird sie wohl respektiert und geduldet haben, aber dies heißt noch lange nicht, dass ihr daher auch wichtige Sachen und Geheimnisse anvertraut wurden.

Vielleicht wollte sich die gute Madame Campan wichtiger machen, als sie es in Wahrheit war.

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 Betreff des Beitrags: Re: Madame Campan
BeitragVerfasst: 29.05.2011 19:13 
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Madame Dauphine hat geschrieben:
Ich finde die Aussage auch etwas gewagt zu behaupten, dass MA von von Fersen das bekommen hat, was ihr Mann ihr nicht geben konnte. Auch die Nähe zu einem, ich nenn es mal der Einfachheit halber, bekannten "Schürzenjäger" zu suchen, weiß ich nicht, ob dies so unbedingt romantisch ist. Von Fersens Ruf, nicht unbedingt etwas anbrennen zu lassen, eilte ihm ja voraus.

Ob die beiden nun wirklich eine Affäre hatten, ist nicht zu 100 % überliefert und von daher halte ich mich da auch zurück. Es gibt, glaube ich, kein einziges Schriftstück, wo klar und deutlich überliefert bzw. notiert ist, dass die beiden definitiv eine Affäre hatten. Und Zitate oder bestimmte Aussagen, wie halt "da geblieben" lassen doch ziemlich viel Spielraum für Spekulationen. Das eigene Ermessen und Empfinden spielt dabei denke ich auch immer eine wichtige Rolle. Aber es gut, dass wir alle unterschiedliche Meinungen haben, sonst würde es doch auch arg langweilig ;) .

Anne gebe ich zudem auch vollkommen recht. Die Ehe zwischen MA und Ludwig XVI war wirklich alles andere als einfach. Und jeder der beiden hat sein Päckchen dazu beigesteuert, man kann nicht alles verpauschalisieren und nur sagen "er hat an allem schuld" oder "sie hat an allem schuld". Es gibt immer zwei Seiten, die man beachten muss.

Meiner Ansicht nach muss man aber auch dazu sagen, dass die beiden am Anfang zumindest vielleicht auch nicht mal unbedingt Schuld an den schwierigen Umständen hatten. Ludwig wurde ja von seiner Umgebung und seinen Eltern, besonders auch von seiner Mutter, "eingeimpft", dass Österreich der Feind sei und er sich nie eine Österreicherin als Frau nehmen solle. Und dann wird er, weil sein Großvater und seine Mätresse es für politisch besonders günstig erachten, dennoch mit einer Österreicherin verheiratet. Dass er nicht unbedingt begeistert war und anfangs sehr zurückhaltend war, kann ich persönlich sehr gut nachvollziehen.

Und Marie Antoinette wurde auch von ihrer Mutter nicht unbedingt perfekt auf das französische Hofleben vorbereitet. In Versailles herrschte selbstverständlich ein ganz anderer Flair und andere Umgangsgesetze als am heimischen Hof in Österreich. Da war der eine oder andere Fauxpax natürlich vorprogrammiert.

Und das die Ehe sieben Jahre lang nicht vollzogen wurde, kann sicherlich zum großen Teil auch dem "netten" und selbstverständlich gar nicht integranten Hof zugeschrieben werden.

Zu Madame Campan selbst kann ich leider nicht viel sagen, ich habe ihre Memoiren noch nicht gelesen, ich weiß nur, dass sie als Zofe im Dienst von Marie Antoinette stand. Von daher kann ich zu ihren Äußerungen nicht ganz so viel sagen.

Ich denke aber auch, dass Ludwig ihr nicht unbedingt Geheimnisse anvertraut hat. Ich teile da Clarice Ansicht, er wird sie wohl respektiert und geduldet haben, aber dies heißt noch lange nicht, dass ihr daher auch wichtige Sachen und Geheimnisse anvertraut wurden.

Vielleicht wollte sich die gute Madame Campan wichtiger machen, als sie es in Wahrheit war.



Hört, hört, gut gesprochen Madame.

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"Wenn Er das Regierungsgeschäft genau so gut führen würde, wie die Maurerkelle, wäre Frankreich eine Weltmacht."


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 Betreff des Beitrags: Re: Madame Campan
BeitragVerfasst: 29.05.2011 23:08 
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la Lamballe hat geschrieben:
Nun gut wenn du meinst sie unterhielt eine Affäre mit ihm, dann sei es so.
Und wenn von Fersen viele Erfahrungen hatte findet ich es umso romatischer das die Königin seine Nähe gesucht hat.

Das bedeuted dann ja gleichwohl das sie von Fersen das bekommen hat was sie von ihrem Mann nicht bekommen hat.
Madame Campan hat von Fersen in ihren Memoiren nicht als Liebhaber ihrer Majestät dargestellt, was natürlich darauf zurück zu frühren ist das sie ihre Königin in rechtes Licht setzen wollte.

Es tut mir wirklich leid das ich die zum Mann gemacht habe, ich hoffe du siehst es mir nach. :oops:
Aber das mit dem Titel des Ministers hatte mich verwirrt, entschuldige nochmals.


Ähm das ist nicht was ich meine, da es sich hier nicht um meine Wunschvorstellung handelt, da wir hier nicht bei wünsch dir was sind sondern bei - so ist es. >.>
Und ich kann auch nur sagen das deine Aussagen grade alles andere als "gut überlegt" klingen...
Ich finde es auch nicht grade romantisch eine Frau von vielen zu sein und vllt nur an der obersten Stelle zu sein weil ich den Rang einer Königin besitze.
Und was hat MA denn alles von von Fersen bekommen? Mit Pech Ansteckungen und Erfahrungen die er durch all seine Affären errungen... Bravo. Ein Mann wie man ihn sich wünscht, der alles nimt was nicht bei drei auf den Bäumen scheint....

Mal so eine Frage nebenbei... Weil ich hier sehe das sich auch schon Annchen sich wiederholen musste... hast du dir überhaupt das was ich dir hier für Fersen als Beispiel angegeben habe bzw den Link überhaupt durchgelesen?
Denn wenn ich ehrlich bin bezweifle ich dies immenz....-.- Aber ich lasse mich gern von Gegenteil überzeugen....

Naja aber abgesehen von meinem Status Minstre... welcher Mann heißt Clarice? ^^""" *drop*
Aber ok, nun weißt du es. ;)

Madame Dauphine hat geschrieben:
Ob die beiden nun wirklich eine Affäre hatten, ist nicht zu 100 % überliefert und von daher halte ich mich da auch zurück. Es gibt, glaube ich, kein einziges Schriftstück, wo klar und deutlich überliefert bzw. notiert ist, dass die beiden definitiv eine Affäre hatten. Und Zitate oder bestimmte Aussagen, wie halt "da geblieben" lassen doch ziemlich viel Spielraum für Spekulationen.


Mal ganz ehrlich? Erwartet ihr ernsthaft das man je solch ein Schriftstück finden würde? Seeeehr unwahrscheinlich! Warum? Weil sich Fersen als auch MA, mit klaren und eindeutigen Aussagen über ihre Beziehung, aber gewaltig ins eigne Fleisch schneiden würde, bedenke man sich den Ruf den MA bereits besaß ab 1780 und auch welchen Ruf Fersen mit sich trug...
Und auch wie sich die Dinge weiter entwickelt haben... Glaubt ihr wirklich das die Beiden dann wirklich sooo blöde sind und die Gefahr riskieren durch Briefe/Schriften/ect. sich ins eigne Fleisch schneiden das es in die gfalschen Hände geraten könnte?
Die Aussagen die ich weiter oben zb schon gepostet habe waren schon gewagt und umsonst hätte Fersens Urgroßneffe (wenn ich mich nich täusche) sein Tagebuch sicherlich NICHT zensiert und bestimmte Stellen zunichte gemacht. Weil wenn sie dich nur Freunde waren... warum dann die Sorge?

Madame Dauphine hat geschrieben:
Meiner Ansicht nach muss man aber auch dazu sagen, dass die beiden am Anfang zumindest vielleicht auch nicht mal unbedingt Schuld an den schwierigen Umständen hatten. Ludwig wurde ja von seiner Umgebung und seinen Eltern, besonders auch von seiner Mutter, "eingeimpft", dass Österreich der Feind sei und er sich nie eine Österreicherin als Frau nehmen solle.


Na wenigstens bin ich froh, das hier wenigsten eine/r die Informationen ernst nimmt die man weiterleitet :D ;) Aber Püppi, es war nicht seine Mama die ijhm da so vorbelastet hatte, das war seine Tante oder sollte ich Tanten sagen. Bzw eben seine Eltern und sein Erzieher an sich, aufbauend und stärkend für den eigenen Stand und die eigene Ehre des Hauses der Bourbonen. Es stimmt zwar, das Maria Josepha voll und ganz auf der Seite ihrer neuen Familie stand und sich auch dafür (erst noch erfolgreich bist sie starb) eingesetzt hat das Ludwig nicht die "Österreicherin" heiraten musste und das wo ohre Mutter selbst eine war, hatte ihn dennoch nie so beeinflusst wie andere um ihn herum. Sie wollte das ihr kleiner Vilkan eine ordentliche und liebevolle treue Seele bekommt, die weiß was ihre Pflicht ist und auf sein außergewögnliches, auch kompliziertes sanftes Wesen eingeht. Aber wie man weiß kam es ja alles anders :S

Zitat:
Und das die Ehe sieben Jahre lang nicht vollzogen wurde, kann sicherlich zum großen Teil auch dem "netten" und selbstverständlich gar nicht integranten Hof zugeschrieben werden.


Ähm nein und das solltest du wissen, dass DAS eigentlich ganz andere Gründe hatte. :/ Der Hof tat nur einen kleinen Teil dazu und versuchte sich da mit einzumischen in seiner üblichen belustigen und mund fusselig redenen Art und Weise...
Falls du es nicht mehr weiß, schau am besten nochmal hier rein ;) = http://ludwigxvi.npage.de/~_ger%C3%BCch ... 55737.html

Zitat:
Ich denke aber auch, dass Ludwig ihr nicht unbedingt Geheimnisse anvertraut hat. Ich teile da Clarice Ansicht, er wird sie wohl respektiert und geduldet haben, aber dies heißt noch lange nicht, dass ihr daher auch wichtige Sachen und Geheimnisse anvertraut wurden.


Yapp, danke. Eben so sieht es aus ;)

Zitat:
Vielleicht wollte sich die gute Madame Campan wichtiger machen, als sie es in Wahrheit war.


Auch hier sag ich nur = Absolut! Das ist es ja was wir hier auch versuchen zu erklären. Und was wir nun davon haben sieht man an Fraser zb und solchen Paradebeispielen a la MA2006 Film...>.>

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 Betreff des Beitrags: Re: Madame Campan
BeitragVerfasst: 30.05.2011 13:06 
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Mon Claricedu hattest Recht ich haben deinen Link nicht gelsen, nur kurz durchflogen da ich in Eile war. Ich hoffe du verzeihst.

Aber ich finde nicht das man nur Marie Antoinette als Sünderin brandmarken darf, gut sie hatte vielleicht eine Affäre mit einigen Männern aber sicher war der König die ganze Zeit über nicht keusch.

Wer weiß vielleicht war sogar Madame Campan seine Geliebte, manche Autoren munkeln ja von eine Kammerfrau ohne deren Namen zu nennen. Dieses Verhältnis wäre ganz natürlich da auch der König sexuelle Bedürfnisse hatte. Und sollte Madame Campan seine Mätresse gewesen sein ist es nachzuvollziehen das sie diese Amoure nicht in ihren Memoiren erwähnte. Dadurch ist dann eventuell diese Vertrautheit entstanden die du dir nicht vorstellen konntest ma petit Clarice.

Madame Campan zählte zwar einige Jahre älter als der König aber vielleicht half ihm ihre Erfahrung über einige auftretedne Probleme hinweg. Sicherlich war es nicht das schlechteste Los.

Sag Clarice mon bon, diese Geschichte die du schreibst, warum fügst du diese rothaarige neben Ludwig XVI ein?

Je disparais


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 Betreff des Beitrags: Re: Madame Campan
BeitragVerfasst: 30.05.2011 14:35 
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Mon Claricedu hattest Recht ich haben deinen Link nicht gelsen, nur kurz durchflogen da ich in Eile war. Ich hoffe du verzeihst.

Aber ich finde nicht das man nur Marie Antoinette als Sünderin brandmarken darf, gut sie hatte vielleicht eine Affäre mit einigen Männern aber sicher war der König die ganze Zeit über nicht keusch.

Wer weiß vielleicht war sogar Madame Campan seine Geliebte, manche Autoren munkeln ja von eine Kammerfrau ohne deren Namen zu nennen. Dieses Verhältnis wäre ganz natürlich da auch der König sexuelle Bedürfnisse hatte. Und sollte Madame Campan seine Mätresse gewesen sein ist es nachzuvollziehen das sie diese Amoure nicht in ihren Memoiren erwähnte. Dadurch ist dann eventuell diese Vertrautheit entstanden die du dir nicht vorstellen konntest ma petit Clarice.

Madame Campan zählte zwar einige Jahre älter als der König aber vielleicht half ihm ihre Erfahrung über einige auftretedne Probleme hinweg. Sicherlich war es nicht das schlechteste Los.

Sag Clarice mon bon, diese Geschichte die du schreibst, warum fügst du diese rothaarige neben Ludwig XVI ein?

Je disparais


@Link - Ich denke es handelt sich hier weniger um eine Frage des Verzeihns, denn du "schadest" dir damit wenn selbst in der Erhaltung von Unwissenheit und fälschlichem Denken...*hust*

Und nein wir sind nicht drôle - drollig/spaßig,merkwürdig bzw komisch wir nehnen das hier schlichtweg ernst!


1.) MA hatte niemals Affären mit, ich betone es, mit einigen Männern! Sie hat sich umschmeicheln lassen von vielen Männern um ihr Ego zu puschen, um sich bestätigt zu fühlen. Sie hat sich mit bestimmten Grüppchen umringt damit man sie in ihrem Glauben läßt sie sei die schönste Frau Frankreichs ja, aber eine Affäre hatte sie wenn nur mit Fersen.
2.) Ludwig XVI. hatte niemals eine außereheliche Bindung! Das verbot ihm sein Glaube an die Religion und die damit verbunden Versprechen und Pflichten, eben diese die MA nicht sooo ganz ernst nahm.
Und ganz ehrlich ich bin nun echt entsetzt, auf welche absolut absurden Ideen du hier nun kommst, zu meinen der König hätte sich mit M.C eingelassen! :shock: Ja, sicher hatte er Bedürfnisse, aber bei aller Liebe solch eine alberne Aussage zeigt mir grade immer mehr wie wenig du scheinbar über ihn weißt... Und das schockiert mich mal wieder zu tiefst!
Ich glaube fast schon das deine Fantasie hoer etwas sehr aus dem Ruder schlägt im Gegensatz zu meiner...-.-
Und sry aber Ludwig hätte sich, wenn er den Beispielen seiner Vorgänger gefolgt wäre, sicherlich nicht jemanden wie M.C genommen! Dafür standen zich andere Damen eher an der besagten Schlange. Abgeshen davon das Ludwig jeden Versuch unterband oder vorbeugte ihm eine Mätresse unter zu jubel, was zb auch sein Kmmerdiener einst mehrfach versuchte, weil dieser sah, wie der eheliche Stand war. Ludwig wusste aus sichtlicher Erfahrung, auch bei seinen Brüdern und seiner Frau, Eltern, Großvater welche Vorteile sich solche Damen sich immer erhofften und dass das die Sache eibfach nicht wert war! Folgeresiltat seiner Kindheit u.a. Aber ehrlich mir streuben sich echt die Nackenhaare bei deinen Worten hier...
Hast du eigentlich je mal eine Bio gelesen? Wenn welche? Dich je mit den Partein befasst oder überhaupt eine annähernde Ahnung von was du hier redest was über Wikiepedia hinausgeht?
Sry meine Liebe wenn ich nun etwas hart klinge, aber bei so etwas schlage ich echt die Hände über den Kopf zu sammen!

3.) Weil Emily Ludwig der Freund ist den er in seinem versauten Leben dringend gebraucht hätte. Es ist qusi eine RPG/FF bzw eine gezeichnete Gesichte in Artworks. Weil wenn er sch on im wahren Leben kaum Glück, Liebeect entgegengebracht bekam, bekommt er sie zumindest durch so etwas... Und nein er hat keine Affäre mit ihr kaum das er sie sieht ect... Die Story ist etwas kompliziert.. Weil ich darauf achte Ludwig Charakter gerecht zu weerden in allem was er im Bezug mit ihr tut und wie er sich verhält. Denn Emily ist das völlige Gegenteil zu der giereigen Gesellschaft am Hofe/der Königin... aber wie gesagt lange lange story...Warum fragst du?
Wenn du nun meinst ich fantasie hier auch rum,, ja tu ich mit Emily, ABER ich weiß das die Realität GANZ anders aussah. Falls man das nun nicht meinen sollte....

Und ich sage es gern nochmal... sprichst du überhaupt franzsösisch? Weil warum versucht du es dann, wenn es so nicht geschrieben wird?
Weil Je disparais - wortwörtlich - ich verschwindet - heißt... :roll: Google Übersetzter versucht, hm? :roll:
Richtig wäre es - (umgangssprachlich) je me casse
Oder je mets les bouts, je prends la poudre d'escampette, ...

~~~~~~~~~~~~
Um nochmal auf Affären zu kommen im Kontext mit Diener MAs und Fersen...
Die Kammerfrau über die gemuckelt wird, die vermutlich eine Affäre mit Fersen hatte war wenn Emilie de Jarjayes. Unsere liebe Anne kann dir da was das betrifft besser weiter helfen weil ihr Spezialgebiet eben diese Dame und der General de Jarjayes ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Madame Campan
BeitragVerfasst: 30.05.2011 15:50 
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la Lamballe hat geschrieben:
Ihr seid richtig drôle. hihi :gnade:

Mon Claricedu hattest Recht ich haben deinen Link nicht gelsen, nur kurz durchflogen da ich in Eile war. Ich hoffe du verzeihst.

Aber ich finde nicht das man nur Marie Antoinette als Sünderin brandmarken darf, gut sie hatte vielleicht eine Affäre mit einigen Männern aber sicher war der König die ganze Zeit über nicht keusch.

Wer weiß vielleicht war sogar Madame Campan seine Geliebte, manche Autoren munkeln ja von eine Kammerfrau ohne deren Namen zu nennen. Dieses Verhältnis wäre ganz natürlich da auch der König sexuelle Bedürfnisse hatte. Und sollte Madame Campan seine Mätresse gewesen sein ist es nachzuvollziehen das sie diese Amoure nicht in ihren Memoiren erwähnte. Dadurch ist dann eventuell diese Vertrautheit entstanden die du dir nicht vorstellen konntest ma petit Clarice.

Madame Campan zählte zwar einige Jahre älter als der König aber vielleicht half ihm ihre Erfahrung über einige auftretedne Probleme hinweg. Sicherlich war es nicht das schlechteste Los.

Sag Clarice mon bon, diese Geschichte die du schreibst, warum fügst du diese rothaarige neben Ludwig XVI ein?

Je disparais



Ich weiß Clarice hat schon drauf geantwortet, aber ich will auch noch mein Senf dazu geben. (Nein Clarice ich habe dein Text jetzt nicht gelesen, da ich mich nicht beeinflussen lassen möchte.)
A) Wenn dann hatte Antoinette nur eine Affäre und das wäre mit Fersen gewesen.
und B) Louis hätte es sie nie gewagt eine andere Frau an sich ran gelassen (auch wenn es Clarices ihr Wunschdenken ist)
1. weil er ein sehr fromer Man war und 2. weil er es nie gekonnt hätte weil er den Hof verachtete und viel zu schüchtern war.

@ Clarice

Wenn du die beiden in dieser Sachen schon nicht als dämlich hinstelstm was das vertuschen angehet, warum sollte dieser eine Satz dann das gleiche bedeuten wie bei den anderen Frauen?

"da geblieben."

Fersen war ein Frauenheld, aber denkst du er wusste nicht, das er mit diesem Satz nicht nur noch mehr den Ruf der Königin beschädigte und dies mehr Schaden gäbe, als alles andere dazu noch vielleicht eine wunschvorstellung von ihm gewesen sein kann, immer hin wütete die Revolution, da sind auch keine Tagebücher sicher, ich denke er wusste dies.

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 Betreff des Beitrags: Re: Madame Campan
BeitragVerfasst: 30.05.2011 17:18 
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@ LaReine: merci beaucoup!

und auch dir Clarice
Zitat:
Na wenigstens bin ich froh, das hier wenigsten eine/r die Informationen ernst nimmt die man weiterleitet :D ;)
merci ;) Ich habe mir auch noch einmal den Text von dir durchgelesen, vielen Dank für den Post. Hatte das nicht mehr ganz so auf dem Schirm und soooo bewandert wie viele von euch hier bin ich noch nicht, verzeih bitte den Fauxpax. Aber ich muss euch alle noch einmal an dieser Stelle loben, habe schon viel dazugelernt.

Und zu dem Punkt "Affäre / Sündenbock etc.":

Sicherlich kann man nicht MA die Schuld allein an der nicht ganz einfachen Ehe geben. Sagt ja auch keiner. Den beiden sind halt von Anfang an sehr viele Steine in den Weg gelegt worden und das machte es eben nicht leichter.

Aber die Vorstellung, dass Ludwig eine Affäre gehabt haben soll und dann auch noch mit MC ist wirklich absurd und sehr gewagt. Ludwig hatte gesunde Moralvorstellungen und als Verheirateter nun mal keine Affären zu haben, gehörte sicher dazu. Daher verbietet sich die Vorstellung, dass er eine Affäre hatte, schon von selbst.

Und auch MA ist nicht durch sämtliche Betten gehüpft, auch wenn die Leute sie gern als die "lüsterne Wölfin", die ja sowohl zwischen Männern als auch Frauen als Bettgefährten keinen Unterschied gemacht haben soll, dargestellt haben. Ohne Klatsch und Tratsch wäre es ja langweilig gewesen und was sich wirklich abgespielt hat, haben a) nur sehr wenige tatsächlich mitbekommen (und diese haben es dann auch noch nicht mal richtig weitergegeben, sondern getratscht, was das Zeug hält und noch obendrein eine dicke fette Prise Lügen und Erfindungen beigemischt) und b) interessiert die Wahrheit über bestimmte Leute / Personenkreise die Öffentlichkeit doch gar nicht. Da will man lieber hören, dass es zuging wie bei Sodom und Gomorra.

Wie gesagt, meiner Ansicht nach hatte MA keine Affäre, aber, um mal zu spekulieren und mutzumaßen, käme wirklich nur von Fersen in Betracht. Und nicht gleich mehrere oder gar ein ganzer Stall voll Männer.

Meiner Ansicht nach sollte man sich wirklich ernsthaft mit dem Thema befassen, gerade bevor man gewagte oder provokante Äußerungen dazu abgibt. Und wenn man in dem Thema nicht so bewandert ist (was ja nicht schlimm ist, wir haben alle mal "klein" angefangen und hier gibt es die beste Unterstützung überhaupt, wenn man Fragen hat oder überhaupt etwas zun diesem Thema lernen möchte), dann sollte man keine Scheu haben, dies auch kundzutun.

Hier beißt ja niemand und fragen kostet nichts.

Aber wie Clarice schon sagte, das Thema wird hier sehr ernst genommen und hat mit "drollig" oder "spaßig" sicherlich nichts zu.

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 Betreff des Beitrags: Re: Madame Campan
BeitragVerfasst: 30.05.2011 20:50 
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Hallo!
Schön zu sehen, wie alte Diskussionen wieder neu aufgriffen werden. :)

Die Moralvorstellungen des ausgehenden 18. Jhdt., sind anders als die von heute.

Scheidungen waren bis zur Französichen Revolution in Frankreich nicht möglich. So lebten viele Paare in arrangierten Ehen, so wie Louis und Marie Antoinette, eben auch.
Mit dem Einverständnis und auch ohne Einverständnis ging man nach und nach "Verhältnisse" ein und gab Obacht den Ehepartner nicht zu Komprimettieren. Insbesondere wenn er oder sie eine hochgestellte Persönlichkeit war. Es wurde zwar ausserehelich verkehrt aber man wahrte den Schein, das war den Menschen in der damaligen Zeit aus moralischen, gesellschaftlichen und auch finanziellen Gründen wichtig. Viele Ehepaare hatten trotz ihrer Affären eine gutes, freundschaftliches Auskommen mit ihren Ehepartner.

Bei Louis und Marie Antoinette würde ich der Meinung von Joseph II. folgen, daß die Beiden wenig erotische Begeisterung füreinander hatten. Marie Antoinette dürfte, eine mehr als freundschaftliche Beziehung zu Fersen, erst in späten Jahren in Gefangenschaft gehabt haben, was das stillschweigende Einverständnis des König vorausgesetzt haben muß, mit den Hinweis den König, der schon ein schweres Kreuz trug, nicht noch mehr zu belasten.

Eine Anekdote bei der Hochzeitstafel von Louis XVI.

Der Großvater von Louis Auguste, Louis XV. sagt mit einem Augenzwinkeren zu dem, mit guten Appetit essenden Dauphin:

" Monsieur, Ihr solltet euch heute den Magen nicht so überladen!"

Darauf Louis Auguste ebenso schlagfertig wie ehrlich:

"Keine Sorge, nach einen kräftigen Mahl schlafe ich immer besonders gut."

Da blieb den alten König, den Liebhaber der Frauen, nichts mehr zu sagen.





LG


Turlupin


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 Betreff des Beitrags: Re: Madame Campan
BeitragVerfasst: 02.06.2011 14:03 
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La Reine Marie Antoinette hat geschrieben:
Ich weiß Clarice hat schon drauf geantwortet, aber ich will auch noch mein Senf dazu geben. (Nein Clarice ich habe dein Text jetzt nicht gelesen, da ich mich nicht beeinflussen lassen möchte.)
A) Wenn dann hatte Antoinette nur eine Affäre und das wäre mit Fersen gewesen.
und B) Louis hätte es sie nie gewagt eine andere Frau an sich ran gelassen (auch wenn es Clarices ihr Wunschdenken ist)
1. weil er ein sehr fromer Man war und 2. weil er es nie gekonnt hätte weil er den Hof verachtete und viel zu schüchtern war.

@ Clarice

Wenn du die beiden in dieser Sachen schon nicht als dämlich hinstelstm was das vertuschen angehet, warum sollte dieser eine Satz dann das gleiche bedeuten wie bei den anderen Frauen?

"da geblieben."

Fersen war ein Frauenheld, aber denkst du er wusste nicht, das er mit diesem Satz nicht nur noch mehr den Ruf der Königin beschädigte und dies mehr Schaden gäbe, als alles andere dazu noch vielleicht eine wunschvorstellung von ihm gewesen sein kann, immer hin wütete die Revolution, da sind auch keine Tagebücher sicher, ich denke er wusste dies.


Wie bitte darf ich denn nun das "B) Louis hätte es sie nie gewagt eine andere Frau an sich ran gelassen (auch wenn es Clarices ihr Wunschdenken ist) " verstehen, meine Liebe? Das ist kein Wunsch denken, das ich logisches Denken... -.- Sicher hätte Ludwig so keine an sich ran gelassen und wenn du in dem Fall meinen Text gelesen hättest, wüsstet du auch warum auch ich das denke, ABER und nun kommt das aber.... Meine Storyline ist eine Variante von "Was wäre wenn..." Was wäre wenn es eine Person in seinem Leben gegeben hätte die das wiederspiegelt was seine Mutter sich zb für ihn gewünscht hatte? Ein Freund, ein Vertrauter, jemand der ihn in allem unterstützt, auf seiner Seite steht, ihn versteht, für ihn da ist und seine Weltansicht teilt ect... So wie MA sich zu Fersen flüchtete und man es damit begründet sie suchte ja nur nach etwa Liebe, so denke ich ist das bei der richtigen Frau auxch in Ludwigs Fall vorstellbar. Aber... ja ich weiß leider gab es diese Person natürlich nicht ...leider leider und somit bleibt es in einer gewissen Weise shon ein Wunsch von mir.. aber Träume sind in dem Fall nicht real. Dennoch hätte er solch eine Frau verdient und sicher auch angenommen. Es ist ja nicht so das er Emily direkt bespringt, das ist/war ein jahrelanger Prozess...

@Fersen

Süße du musst hier unterscheiden zwischen Tagebücher und Breife, Schreiben ect.... Wer bitte geht davon aus wenn er/sie ein Tagebuch anfängt, das es die Welt oder wer andes zu lesen bekommt? Wenn das so wäre, würde niemand sicherlich eines beginnen oder führen. Und geflügelte Worte, Schüsselworte werden, wie in dem Fall dabei auchsehr gerne bbenutzt um etwas auszudrücken, was wenn nur der Empfänger selbst versteht da es Unteschwelligkeiten beinhaltet.Man muss es im Kontext betrachten und in der Häufigkeit des Auftretens.
Die Schriftstücke sind erst nach Fersens Tod zum Teil veröffentlich worden, somut wusste zur gegebenen Zeit niemand etwas von diesen kleinen aber ausschlaggebenden Wörtern. Und den Ruf schädigte Fersen anderwaltig schon genug von MA als er sich ab 1780 nur noch bei ihr und im PT aufhielt.... Auch während der Revo war es nicht besser, die Schriften wäre dabei nur noch ein Tropfen auf den heißen Stein gewesen. Und wenn er es gewusst hätte, er der eigentlich sogar nen Doktortitel besaß, hätte er mehr Geist an den Tag legen müssen!

Madame Dauphine hat geschrieben:
und auch dir Clarice
Zitat:
Na wenigstens bin ich froh, das hier wenigsten eine/r die Informationen ernst nimmt die man weiterleitet :D ;)
merci ;) Ich habe mir auch noch einmal den Text von dir durchgelesen, vielen Dank für den Post. Hatte das nicht mehr ganz so auf dem Schirm und soooo bewandert wie viele von euch hier bin ich noch nicht, verzeih bitte den Fauxpax. Aber ich muss euch alle noch einmal an dieser Stelle loben, habe schon viel dazugelernt.


Bitte und vielen Dank auch an dich. :) Uns freut es natürlich sehr das es hilfreich ist und auch ernst genommen wird.! :D

Zitat:
Und auch MA ist nicht durch sämtliche Betten gehüpft, auch wenn die Leute sie gern als die "lüsterne Wölfin", die ja sowohl zwischen Männern als auch Frauen als Bettgefährten keinen Unterschied gemacht haben soll, dargestellt haben. Ohne Klatsch und Tratsch wäre es ja langweilig gewesen und was sich wirklich abgespielt hat, haben a) nur sehr wenige tatsächlich mitbekommen (und diese haben es dann auch noch nicht mal richtig weitergegeben, sondern getratscht, was das Zeug hält und noch obendrein eine dicke fette Prise Lügen und Erfindungen beigemischt) und b) interessiert die Wahrheit über bestimmte Leute / Personenkreise die Öffentlichkeit doch gar nicht. Da will man lieber hören, dass es zuging wie bei Sodom und Gomorra


Eben und das sag sogar ich... obwohl ich sie nicht ab kann...-.- Ich sag mal so... das MA nicht ganz so keusch (im sinne der leichtitgkeit) und das provokante oft gradezu herrausforderte und sich den Konsequenzen so gut wie nie bewusst war ist bekannt. Aber die Vorwürfe, sie hat alles geknallt was nicht bei drei auf den Bäumen war ist absurd! Auch das sie immer als so desinteressiert an Körperlichkeiten war stimmt wenn man es nach 1780 betrachtet im Bezig auf Fersen leider auch nicht mehr so ganz und auch später nicht mehr... ABER sie war in dem Fall nicht die Schlampe die jeden unter ihrem Rock ließ...:roll:


Zitat:
Meiner Ansicht nach sollte man sich wirklich ernsthaft mit dem Thema befassen, gerade bevor man gewagte oder provokante Äußerungen dazu abgibt. Und wenn man in dem Thema nicht so bewandert ist (was ja nicht schlimm ist, wir haben alle mal "klein" angefangen und hier gibt es die beste Unterstützung überhaupt, wenn man Fragen hat oder überhaupt etwas zun diesem Thema lernen möchte), dann sollte man keine Scheu haben, dies auch kundzutun.


Absolut und meine Rede! Jeder fängt klein an und vllt auch mit falschen Informationen. Denn wir wissen ja nur zur genüge, das es ja leider viel zu viel Scheiß gibt der immer noch als das non plus ultra gewertet wird...-.- Aber derartige Aussage und sry Hirngespenste sind schon fern ab der Akzeptanz.... :/

Ministre Turlupin hat geschrieben:
Scheidungen waren bis zur Französichen Revolution in Frankreich nicht möglich. So lebten viele Paare in arrangierten Ehen, so wie Louis und Marie Antoinette, eben auch.
Mit dem Einverständnis und auch ohne Einverständnis ging man nach und nach "Verhältnisse" ein und gab Obacht den Ehepartner nicht zu Komprimettieren. Insbesondere wenn er oder sie eine hochgestellte Persönlichkeit war. Es wurde zwar ausserehelich verkehrt aber man wahrte den Schein, das war den Menschen in der damaligen Zeit aus moralischen, gesellschaftlichen und auch finanziellen Gründen wichtig. Viele Ehepaare hatten trotz ihrer Affären eine gutes, freundschaftliches Auskommen mit ihren Ehepartner.

Bei Louis und Marie Antoinette würde ich der Meinung von Joseph II. folgen, daß die Beiden wenig erotische Begeisterung füreinander hatten. Marie Antoinette dürfte, eine mehr als freundschaftliche Beziehung zu Fersen, erst in späten Jahren in Gefangenschaft gehabt haben, was das stillschweigende Einverständnis des König vorausgesetzt haben muß, mit den Hinweis den König, der schon ein schweres Kreuz trug, nicht noch mehr zu belasten.

Eine Anekdote bei der Hochzeitstafel von Louis XVI.

Der Großvater von Louis Auguste, Louis XV. sagt mit einem Augenzwinkeren zu dem, mit guten Appetit essenden Dauphin:

" Monsieur, Ihr solltet euch heute den Magen nicht so überladen!"

Darauf Louis Auguste ebenso schlagfertig wie ehrlich:

"Keine Sorge, nach einen kräftigen Mahl schlafe ich immer besonders gut."

Da blieb den alten König, den Liebhaber der Frauen, nichts mehr zu sagen.


Also meines Wissens nach war es sehr wohl möglich eine Ehe zu anullieren.... und zwar von Seiten des Königs im Fall bei MA und Ludwig. Wenn zb der Kindersegen ausbleibt, die Braut die Erwartungen nicht erfüllt oder einfach weil es auch politisch nicht mehr tragbar gewesen wäre. Somit hätte, wenn gewollt und wenn nict zu viel auf dem Spiel gestanden hätte Ludwig XV. sehr wohl die Ehe der Beiden wieder auflösen können, was sich in dem Fall auch mit der Kirche vertragen hätte. Auch später hätte Ludwig sich scheiden lassen können, hätte er MA an den Pranger gestellt bezüglich Fersen und ihre Affäre zu ihm... Denn Ehebruch gilt vor der katholischen Kirche als Skrileg!

Zudem hat Ludwig da sicher nicht sein Einverständnis gegeben das seine Frau, sry, einfach über wen andes steigt! Aber was sollte er tun? Sie zurecht weisen? Damit sie, wie so oft bockt und sich sogesehen vesuchen würde zu "rächen"? Das es nochmehr Traztsch brachte als es eh schon gab? Sie damit zurück nach Österreich schicken und noch mehr politische Probleme vom Zaun brechen als eh schon virganden waren? Den Kinder die Mutter entziehen, auch wenn sie nicht die beste war die man sich wünschte?
Es gab/gibt einfach viel zu viele Punkte die es Ludwig unmöglich machten, sich wieder von MA zu befreuen sogesehen....

Und mal noch ne blöde Frage.. was hat deine Anekdote hier mit der Thematik zu tun?
Versucht da mal wieder wer unterschwellig auf jemanden rum zuhacken mit dem er sich so nicht befasst hat?

Somit sei nur soviel dazu gesagt, diese Zitat hat nichts mit dem hier zu tun! Und auch wenn sein Opa hoffte das sein Enkel wie ein Hecht über seine Brau springen würde, hätte er es von seinem Sohn her schon besser wissen müssen, der dies damals ebenfalls nicht tat... Wie auch.. Ich könnte egal von welcher Seite her (Ma oder Ludwigs) nicht mit jemanden so schnell intim werden den ich noch nicht ein mal wirklich kenn und wenn nur von wenigen Stunden.... :roll: In dem Fall nehm ich beide in Schutz! Sie waren zu jung (selbst wenn man in der Zeit in dem alter schon als erwachsner zählt aber körperlich noch einfach nicht bereit wa ja bewisen ist weas ,an anhand des äußeren von MA zb sah) und klar nicht erfahren genug. MA noch weniger als Ludwig. Sicher hätte sie es wenn geschehen lassen, dafür war sie ja sohesehen da... aber das war nicht Ludwigs Art, sie lediglich als Objekt zu betrachten!

Zumal ich in meinem Text in dem Link den ich hier weiter oben eingefügt hatte ja bereirs erklärte warum er u.a in der ersten Nacht und den folgenden nicht konnte....-.-

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

So und nun was ganz anders.. Wir werden hier sehr OOT!! Somit bitte ich das wir wieder zu dem eigentlichen Thema zurückkkehren. Danke ;) :back2topic:

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 Betreff des Beitrags: Re: Madame Campan
BeitragVerfasst: 02.06.2011 19:37 
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Ministre Clarice hat geschrieben:
La Reine Marie Antoinette hat geschrieben:
Ich weiß Clarice hat schon drauf geantwortet, aber ich will auch noch mein Senf dazu geben. (Nein Clarice ich habe dein Text jetzt nicht gelesen, da ich mich nicht beeinflussen lassen möchte.)
A) Wenn dann hatte Antoinette nur eine Affäre und das wäre mit Fersen gewesen.
und B) Louis hätte es sie nie gewagt eine andere Frau an sich ran gelassen (auch wenn es Clarices ihr Wunschdenken ist)
1. weil er ein sehr fromer Man war und 2. weil er es nie gekonnt hätte weil er den Hof verachtete und viel zu schüchtern war.

@ Clarice

Wenn du die beiden in dieser Sachen schon nicht als dämlich hinstelstm was das vertuschen angehet, warum sollte dieser eine Satz dann das gleiche bedeuten wie bei den anderen Frauen?

"da geblieben."

Fersen war ein Frauenheld, aber denkst du er wusste nicht, das er mit diesem Satz nicht nur noch mehr den Ruf der Königin beschädigte und dies mehr Schaden gäbe, als alles andere dazu noch vielleicht eine wunschvorstellung von ihm gewesen sein kann, immer hin wütete die Revolution, da sind auch keine Tagebücher sicher, ich denke er wusste dies.


Wie bitte darf ich denn nun das "B) Louis hätte es sie nie gewagt eine andere Frau an sich ran gelassen (auch wenn es Clarices ihr Wunschdenken ist) " verstehen, meine Liebe? Das ist kein Wunsch denken, das ich logisches Denken... -.- Sicher hätte Ludwig so keine an sich ran gelassen und wenn du in dem Fall meinen Text gelesen hättest, wüsstet du auch warum auch ich das denke, ABER und nun kommt das aber.... Meine Storyline ist eine Variante von "Was wäre wenn..." Was wäre wenn es eine Person in seinem Leben gegeben hätte die das wiederspiegelt was seine Mutter sich zb für ihn gewünscht hatte? Ein Freund, ein Vertrauter, jemand der ihn in allem unterstützt, auf seiner Seite steht, ihn versteht, für ihn da ist und seine Weltansicht teilt ect... So wie MA sich zu Fersen flüchtete und man es damit begründet sie suchte ja nur nach etwa Liebe, so denke ich ist das bei der richtigen Frau auxch in Ludwigs Fall vorstellbar. Aber... ja ich weiß leider gab es diese Person natürlich nicht ...leider leider und somit bleibt es in einer gewissen Weise shon ein Wunsch von mir.. aber Träume sind in dem Fall nicht real. Dennoch hätte er solch eine Frau verdient und sicher auch angenommen. Es ist ja nicht so das er Emily direkt bespringt, das ist/war ein jahrelanger Prozess...

@Fersen

Süße du musst hier unterscheiden zwischen Tagebücher und Breife, Schreiben ect.... Wer bitte geht davon aus wenn er/sie ein Tagebuch anfängt, das es die Welt oder wer andes zu lesen bekommt? Wenn das so wäre, würde niemand sicherlich eines beginnen oder führen. Und geflügelte Worte, Schüsselworte werden, wie in dem Fall dabei auchsehr gerne bbenutzt um etwas auszudrücken, was wenn nur der Empfänger selbst versteht da es Unteschwelligkeiten beinhaltet.Man muss es im Kontext betrachten und in der Häufigkeit des Auftretens.
Die Schriftstücke sind erst nach Fersens Tod zum Teil veröffentlich worden, somut wusste zur gegebenen Zeit niemand etwas von diesen kleinen aber ausschlaggebenden Wörtern. Und den Ruf schädigte Fersen anderwaltig schon genug von MA als er sich ab 1780 nur noch bei ihr und im PT aufhielt.... Auch während der Revo war es nicht besser, die Schriften wäre dabei nur noch ein Tropfen auf den heißen Stein gewesen. Und wenn er es gewusst hätte, er der eigentlich sogar nen Doktortitel besaß, hätte er mehr Geist an den Tag legen müssen!



Du weißt genau so gut wie ich das er "deinen Charakter" nicht so weit an sich ran gelassen hätte wie du es dir wünscht. Da brauchen wir denke ich auch nicht weiter spekulieren oder rum diskutieren. Er hätte es nie getan, als Vertraute als GUTE FREUNDIN vielleicht, aber nie als Bettgespielin. Damit wäre heute sein Ruf erst recht übern Jodan. Deswegen versteh ich dich auch in manchen Ansichten nicht, aber egal.

Ja genau deswegn, er hatte sein Tagebuch so weit ich weiß auch fast immer dabei, warum sollte er es dann so weit herausfordern? Wer sagt uns, das er diese Wort genau so meinte wie bei den anderen malen, wer sagt uns nicht, das es Wunschdenken von ihm war, wer zeigt uns das es nicht vielleicht noch Nachträglich dazu gefügt wurde?

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"Wenn Er das Regierungsgeschäft genau so gut führen würde, wie die Maurerkelle, wäre Frankreich eine Weltmacht."


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 Betreff des Beitrags: Re: Madame Campan
BeitragVerfasst: 03.06.2011 12:44 
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La Reine Marie Antoinette hat geschrieben:
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Du weißt genau so gut wie ich das er "deinen Charakter" nicht so weit an sich ran gelassen hätte wie du es dir wünscht. Da brauchen wir denke ich auch nicht weiter spekulieren oder rum diskutieren. Er hätte es nie getan, als Vertraute als GUTE FREUNDIN vielleicht, aber nie als Bettgespielin. Damit wäre heute sein Ruf erst recht übern Jodan. Deswegen versteh ich dich auch in manchen Ansichten nicht, aber egal.

Ja genau deswegn, er hatte sein Tagebuch so weit ich weiß auch fast immer dabei, warum sollte er es dann so weit herausfordern? Wer sagt uns, das er diese Wort genau so meinte wie bei den anderen malen, wer sagt uns nicht, das es Wunschdenken von ihm war, wer zeigt uns das es nicht vielleicht noch Nachträglich dazu gefügt wurde?


Ähm, ich frage mich grade OB du hier überhaupt richtig gelesen hast... Ich schreieb es ist eine Variation von "Was wäre wenn"! Und ich denke und hlte es schon für möglich wenn es eben die passende Frau gewesen wäre. Und wie gesagt du kennst meine Story nicht. Und ich bezweifle grade auch immenz das du meinen Text gelesen hast bzw verstanden in dem ich schreib, dsa es ein jahrelange Prozess ist bis Ludwig sich auch eingesteht das er ihre Gefühle erwidert! Er war auch nur ein Mann und ein Mensch der sich nach Liebe und Zuneigung sehnte... Im Gegensatz zu dem was ich mir Vorstelle in dem Fall, weiß ich natürlich das er im wahre Leben nie diese Option erleben durfte! Warum? Wie gesagt weil es eben keine Person wie Emily gab!
Sicher wäre damit sein guter Ruf sogesehen und irgendwie dagin,ja das ist klar... aber du solltest auch wissen, das Ludwog nichts auf seinen einzig und allein guten Namen herausarbeitete und alles tat um sogesehen bloß bewundert zu werden wie andere. Wenn es so gewesen wäre hätte er nicht seine rt und Weise zu regieren bei behalten und wäre schon längst dem Beispiel seiner Vorgänger gefolgt um dem Bild eines dementsprechenden Königs folge zu leisten. Und dennoch wurde über ihn getracht und er wurde sogesehen nieder gemacht und das sogar aus den eigenen Reihen. Von der Revo fangen wir erst gar nicht an...
Daher ws verstehst du daran nun nicht? Oo Weil ich mir ein Leben für ihn mit Zuneigung wünsche in dem er Liebe erfahren darf?
Ich mein wie gesagt MA hat auch Fersen an sich heran gelassen...-.-
Ich weiß wie gesagt das es in Real ganz andes aussah!! Und sicher bin ich auch froh das Ludwig sich nicht auf ds Niveau herab ließ sich auf die Weibner ein zulassen die dies eh nur zu ihrem eigenen Vorteil getan hätten ect... ie gesagt der Hof und seine Zwecke war bekannt!
Es ist interessant... bei MA spricht man wenn von der ach so dramatischen Liebe und befürwortet nur all zu oft ohne Belangen den Ehebruch weil sie ja sooo arm und allein war und wenn man sich ein Liebesglück für den König wünscht ist es gleich unverständlich-..... >.>

Ähm Winschdenken bei Fersen? Oo Sry, aber warum sollte er sich etwas zusammen spinnen und dann es damit wohlmögöich noch schlimmer machen und seiner so sehr geliebten König durch Lügen, vonb denen sie eh schon umgeben war, erstrecht schaden. Mehr als er es sogesehen eh schon tat? Es wäre ein Teufelkeis so oder so... Und nachträglich etwas zwischen die Seiten bringen.. ich bitte dich...
Wie gesagt Fersen Tagebuhc ist ja nicht das einzige Indiz. MA selbst hat sich ja in ihren Schreiben an ihn verraten.... nebven so vielen anderen Punkten.

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