Marie Antoinette Forum

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BeitragVerfasst: 10.06.2010 03:14 
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>>Also soviel geschriebener Text, nur um einer Kammerfrau der Königin gerecht zu werden
Also ich gebe Dir nicht in allen Dingen Recht und möchte auch keinen weiteren Disput führen.<>Ich werde mir in einer ruhigen Stunde das dreibändige Original aus der Nationalbibliothek ausheben lassen.
Wo auch das Leben bei Hofe ab 1767 und nach 1792 beschrieben ist.
Ich persönlich zolle dem Ehepaar Capman den höchsten Respekt. Sie habenin größter persönlicher Gefahr und ohne Aussicht auf Entlohnung und Schutz die königliche Familie bis zum letztmöglichen Augenblick begleitet.
Es war jederzeit möglich verhaftet und hingerichtet zu werden.
Solch mutige Menschen nach Ihren Tod heute als Lügner hinzustellen, halte ich für echt krass. Rolling Eyes<>Übrigends war Herr Capman Kabinettsekräter im Dienst der Königin, welche Aufgaben er für Louis erledigt hat, kannst Du in den Memoiren selbst nachlesen.
Wenn Du die Aufzeichnungen Madame Capman als wenig glaubhaft bewertetest, werden wir hier sowieso keine Übereinstimmung finden.
Nur warum macht ihr euch die Mühe die Memoiren zu lesen, wenn Ihr nicht glauben wollt was drinnen steht? No<<

Komischerweise habe ich Clarice gefragt bezüglich diesen Tätigkeiten des Monsieur Campan und sie hat die Memoiren gelesen, dennoch war es ihr seeehr neu schon beim lesen wie sie sagten, das Ludwig je diesen Herren ins Vertrauen für irgendweilche Wichtigkeiten gezogen hätte.
Zumal sie bei einigen Dinge, wie sagt einfach nicht wusste ob sie lachen soll oder den Kopf schütteln. Und wenn sich jemand mit ihm auskennt dann sie, tut mir leid.
Und wie gesagt, glaubst du alles was jemand, nur weil er dies und jenes angibt und vorallem wenn es gegen Beweise gibt, das es einige Dinge aus den Bücher gibt, die eben nicht stimmen können? Interresant...
Und nun muss ich wirklich einmal lachen... Ist es nun schon verboten für Clarice oder mich, diese Bücher dennoch zu lesen, nur weil man nicht glaubt was drin steht? Glaubst du an all das was Zweig geschrieben hat? Zb?
Zudem gibt es den schönen Spruch, man muss den Feind kennen um ihn besiegen zu können. Und Clarice befasst sich ebenso, eben wegen Ludwig, mit MA, ob man es glaubt oder nicht. Und das wird auch unsere La Reine bezeugen können, die Clarice in LudwigForum sogar die Zitate die La Reine dort aus MA Bio gepostet hat sogar mit kannte in der Seitenangabe korrigieren konnte bzw selbst aus Bücher und Dokumenten zu MA zitieren konnte...
Daher finde ich die Aussage nur weil ich nicht blind darauf vertraue was eine Einzelene Person sagt, von der man sogar weiß, das sie fragwürdig ist, im Gegenzug etwas arm... Man könnte nun sagen , ich scheine auch blind, zb Clarice zu vertrauen, aber ich vertraue ihr in de Hinsicht weil sie mit Dingen und Fakten arbeitet, die wenn eben NICHT nur von einer Person sich erstrecken bzw sie blind darauf vertraut nur weil der und der dem König etwas Nahe war. Wie zb Thiery, welcher zwar treu aber sehr eigenwirtschaftlich war...

In einigen Biografien wird ziemlich legere´mit Posten die es am Hofe gab umgegangen, so "ernennt" Haslip z.B. den Chevalier de Jarjayes zu einen Privatsekretär von MA.
Was aber nicht möglich war, da man für solch einen Posten seinen aktiven Militärdienst quittieren musste.

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 Betreff des Beitrags: Die Originalausgabe
BeitragVerfasst: 29.06.2010 21:47 
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Bei Ebay werden die Originalmemoiren zensiert versteigert:


http://cgi.ebay.at/1827-Memoires-sur-la ... _500wt_768


Da sieht man wie umfangreich das Originalwerk von Madame Campan ist. :hello:



LG

Turlupin


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BeitragVerfasst: 29.06.2010 22:16 
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Und ein umfangreicher Preis X.X

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 Betreff des Beitrags: googlebook
BeitragVerfasst: 30.06.2010 19:26 
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Ja billig ist das nicht, aber die Sammlung ist bis auf den zensierten Teil komplett.
Leider ist der Umschlag restauriert und der Zustand für Bücher mit 180 Jahren halt so lala.

Da so alte Bücher meist kein Kopierecht mehr haben, wird vieles bei Google eingescannt und bei Google book online gestellt.

Es gibt bei der Nationalbibliothek ein Projekt, daß in den nächsten Jahren viele alte Bücher bei Google online gestellt werden. Das schont die wertvollen Bücher und sie müssen nicht mehr verliehen werden.

Ich konnte schon so manchen Leckerbissen bei Google book finden.


LG


Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Originalausgabe
BeitragVerfasst: 02.07.2010 18:32 
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Ministre Turlupin hat geschrieben:
Bei Ebay werden die Originalmemoiren zensiert versteigert:


http://cgi.ebay.at/1827-Memoires-sur-la ... _500wt_768


Da sieht man wie umfangreich das Originalwerk von Madame Campan ist. :hello:



LG

Turlupin


Wie kann es sein, das du erst dagegen wetterst das nichts über die 3er original Ausgabe in der ungekürzten Fassung geht und alles andere nicht ernst zu nehmen ist , so nach dem Motto... Bzw nun selber eine "zensierte" Fassung anpreist? Zum ersten...
Dazu frage ich mich, wer hat die besagten Seiten 1373-88 (Bogen 94) entfernt? Denn ich kann mir nicht vorstellen, das der Herrausgeber der damaligen Erstauflage soetwas getan hätte...
Der Preis ist eigentkich relativ ok.... für drei Stück... Ich fand in Frankreichch schon oft Bücher da war der Preis eines Buches zu meinem Herzchen so hoch wie dieser hier, *lach*
Wie Anne hier ja schon erwähnt hatte, besitzte auch ich die Lügensammlung der Madame... in GER+FR und ich bin ehrlich und mir haben diese schon gereicht... *augenroll* Wenn ich sie allerdings mal 100% komplett in die Finger bekomm... und das umsonst ja warum nicht... Ich lache ja immer wieder gerne XDD

lg
Clarice

Ps:@Martin
Wie schön zu sehen, das du zudem nicht mehr auf einen andere besagten Thread eingehst den du ins Leben gerufen hast... *räusper* Ich will ja kein böses Blut, aber ich denke das Schweigen von deiner Seite nun spricht dies bezüflich für sich, gelle...

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 Betreff des Beitrags: Danke ....
BeitragVerfasst: 05.07.2010 22:28 
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... für Deine Erinnerung Clarice:

Ps:@Martin
Wie schön zu sehen, das du zudem nicht mehr auf einen andere besagten Thread eingehst den du ins Leben gerufen hast... *räusper* Ich will ja kein böses Blut, aber ich denke das Schweigen von deiner Seite nun spricht dies bezüflich für sich, gelle...

Ich habe da gleich einiges dazu geschrieben.

Danke und Handkuß liebe Clarice :hi:


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 06.07.2010 02:50 
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*lach* Oh direkt mit Handkuss *gggg* Womit habe ich den denn nun nur verdient? :P

Und ja ich habe auch schon darauf geantwortet ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Madame Campan
BeitragVerfasst: 26.05.2011 20:54 
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Guten Abend ihr lieben,

ich finde Madame Campans Memoiren sehr interessant, wobei es hinlänglich ist inwieweit die Beziehung Madame Campans zu ihrer Majestät deren Charakter verändert hat.
Meiner Ansicht nach kaum, da sie in anderen Schriften nicht anderst dargestellt wird.

Warum sollte Madame Campan nicht in wichtige Dinge einebzogen worden sein? Ich denke sie hatte bis dato der Revolution ihre Ergebenheit genug unter Beweiß gestellt und selbst der König konnte ihr trauen.
Eine große Rolle spielte ihr Vertrauen dahingehend für die königliche Familie das sie einige Besorgungen für die Flucht der königlichen Familie machte.

Minstre Turlupin:

Haben sie die Memoiren von 1825 (3 Bändig) in ihrer Bibliothek? Es wäre sehr informativ für mich zu wissen ob darin mehrere Details des Hofes inspiziert werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Madame Campan
BeitragVerfasst: 27.05.2011 12:50 
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Zitat:
ich finde Madame Campans Memoiren sehr interessant, wobei es hinlänglich ist inwieweit die Beziehung Madame Campans zu ihrer Majestät deren Charakter verändert hat.
Meiner Ansicht nach kaum, da sie in anderen Schriften nicht anderst dargestellt wird.

Warum sollte Madame Campan nicht in wichtige Dinge einebzogen worden sein? Ich denke sie hatte bis dato der Revolution ihre Ergebenheit genug unter Beweiß gestellt und selbst der König konnte ihr trauen.
Eine große Rolle spielte ihr Vertrauen dahingehend für die königliche Familie das sie einige Besorgungen für die Flucht der königlichen Familie machte.


Wenn ich ehrlich bin, verstehe ich deinen ersten Satz nicht so ganz oder ich steh grade zu sehr auf der Leitung... Denn mir wäre es neu, das Madame C. den Charakter von MA verändert hätte.... Oo

Wir sagten nicht das MA sie vllt nicht einmal in wichtigen Dingen mit eingenunden hätte. Zb kann ich mir MA´s übertriebende Dramatisierung während der Halsbandaffäre, in der man ja so bitter böse zu ihr war, das arme Ding, schon vorstellen das sie da wie erwähnt die Dramaqueen miente und Madame C. bat sie zu bedauern und mit ihr zu weinen in ihrem ach so unverstandenem Leid..:roll: Zudem war M.C m.E schon regelrecht besessen in ihrer Verblendung der Königin...
Und ähm nein... Ludwig alzeptierte sie, er duldete sie, das ist ein Unterschied zu vertrauen... Denn er hätte den Teufel getan Gespräche vor dieser Frau oder auch andere zu tätigen welche die nichts angingen! Er hielt Provates und Finanzen immer sehr strickt.

Und wie wir hier schon mehrfach geschrieben haben , dichtet sich M.C alles sehr gern zusammen wie es ihr passt. Ich an deiner Stelle würde die goldene Wage nicht zu hoch ansetzten des Vertrauenes wegen...-.- :dots:

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 Betreff des Beitrags: Re: Madame Campan
BeitragVerfasst: 27.05.2011 13:08 
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Und was man sich zu Mme. Campan noch vor Augen halten muss: Sie war nur Kammerzofe und nicht wie sie sich gern selbst darstellte Hofdame.
Als Kammerzofe hatte sie nicht solche Rechte und Bevorzugungen wie sie gern schrieb.
Und wie Clarice schon sagte zog Ludwig nie irgendwelche Bedienstete seiner frau ins Vertrauen oder holte sich Rat bei ihnen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Madame Campan
BeitragVerfasst: 27.05.2011 17:56 
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Oh, Entschuldigt meine lieben, ich meinte das sie den Charakter ihrer Majestät verändert beschrieb.
Bei meiner Wortkonstillation war es kein Wunder das auf "der Leitung" wie du sagtest standest. :oops:

Seit Beginn der Gefangenschaft der königlichen Familie in den Tulerien waren sie um einige Vetraute gebracht, ich denke das Ludwig XVI ein gewohnheitsmensch war jund sich daher an Madame Campan gewöhnte.

Wie kommt ihr darauf Madame Campan würde einige Löcher in ihre Memoiren einbauen um sich in ein besseres Licht zu setzen? Hatte sie Grund dazu und hat nicht ihre "verblendete" Liebe zu Marie Antoinette sie daran gehindert?

Wie ich gerade mitbekommen habe seit ihr zwei nicht umbedingt Marie Antoinette Fans.
Aus welchem Grund steht sie in eurer Missgunst? Ich hoffe ich trete euch nicht zu nahe mit meiner Frage aber für welche Revolutionäre Gruppe steht ihr? Oder seht ihr die Geschichte ab mitte des 18. Jahrhunderts Neutral?

;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Madame Campan
BeitragVerfasst: 27.05.2011 20:04 
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Wir sind Revolutionäre, ist zwar nichts neues aber nein es stimmt nicht, wir stehen auf der Seite Ludwig XVI.

und das Mme Campan ihre Memoiren "beschönigte" lag eben daran das sie "ihre" Königin in ein gutes Licht rücken wollte.
Sie wollte MA als unschuldige Königin darstellen die völlig zu unrecht angefeindet und schließlich auch hingerichtet wurde.
In ihren Augen war MA das Idealbild einer Königin schön, Anmutig und charmant.

Das MA dies alles nicht gerade war kann man u.a. in den Memoiren von der Malerin Vigee Lebrun nachlesen,weil sich dort dieser schmale Grad von Wahrheit , ehrlicher Meinung und der Angst vor Konsequenzen, weil sie MA nicht als schönste Frau Frankreichs beschrieb.

Hier etwas dazu aus unserem Ludwig XVI Forum:

>>Dabei sollte mal zwischen den Zeilen lesen... da ist nämlich nicht alles Gold wa glänzt...*lach* Ich hebe hervor... >>

[...] Sie arbeitete immer mit den gleichen zwei, drei Formeln, doch jedesmal gelang es ihr mit überraschender Frische, dem Betrachter die allmälichen schwindenden Reize einer Frau zu vermitteln, die nicht strengen Sinn schön, in mancher Hinsicht,mit dem schmollenden Mund, der schweren Habsburger Unterlippe und der hohen, vorgewölbten Stirn, kaum hübsch war, gleichwohl aber etwas Srahlendes hatte, das aller Kritik trotzte. Und das nannte sich Krone von Frankreich...*drop*

[.,..] brachte es als einzige fertig, die Mängel abzuschwächen und die Vorzüge hervorzuheben, wie etwa auf dem bezaubernden Bild von Marie Antoinette mit der Rose
Und ganz ehrlich.. Schönheit liegt im Auge des Betrachters... Aber das Bild ist mitweg das schlimmste.. wennDAS schon verschönert wurde.. weil sie wohl in ihrer Natürlichkeit nicht präsentierfähig war, wie man aus den Worten entnehmen kann, OO wie viel schlimmer muss dann die Wahrheit ausgesehen haben O.o????

[...] Den Zügen ihres Gesichts fehlte die regelmäsigkeit, es war... zu sehr in die Länge gezogen. Aber das bemerkenswerteste an an diesem Gesicht war der blendende Teint. Ich habe noch nie einen so leuchtenden gesehen."
DAS ist meine Lieblingstelle aus Le Burns Tagebuch in diesem Absatz XDDD Ich könnt mich immer wieder amüsieren, wenn man sich diesen Satz mal richtig zu gemüte führt... Erst den Ansatz tätigen sich frei zu gäußern, dann aber schnell die Kurve kriegen und mit dem Zucker von neuem beginnen...*lach*

Elisabeth Vigée-Lebrun sah Marie Antoinette mit dem Auge eines Küstlers, selbst wenn es der unkritische Blick einer Hofmalerin war, angewiesen auf die Protektion einer Frau, die weniger als Königin von Frankreich und mehr als Königin der Eleganz verewigt zu werden wünschte.


Und hier hätten wir wieder einmal ein sehr schönes Beispiel wofür man nur in der Lage sein muss richitg zu lesen... Sie sah sie mit den Augen einer Malerin... Einer Malerin die auf das Geld angeweisen war um ihre Familie zu ernähren, der Ruhm und Anerkennung gebühren würde.. weil jeder sich von ohr malen lassen wollte, wenn doch die Königin sooo große Stücke auf sie hielt... Zumal sie von MA nicht wirklich angetan war im privaten.. Wie wir es damals auch shcon auf einer anderen Plattform kund taten, kan man in einer Bio/Ausgabe ihrer Memoiren, das sie der Gräfin Polignac zugeneigt und mit dieser befreundet war. Zumal empfand sie MA nicht wirklich als Schön...XD Sie empfand die erwähnte Strin als sehr unvorteilhaft und war es auch die ihr den Strohhut empfahl auf dem Gemälde - Marie Antoinette en chemise. Sie erwähnt zwar, das die Königin immer freundlich zu ihr selbst war, aber sie nicht das Bedürfnis verspürte sich inniger mut ihr auseinander zusetzten. Aber Vigée wusste was für sie auf dem Spiel stand, würde sie sich abwiegig gegenüber der König äußern.. also etwas was sich kaum wer wirklich wagte...XD

Zudem wie lobenswert mehr Wert darauf zu legen an der Spitze der Eleganz zu stehen als eie gute Königin zu sein.. Bravo! -.-]<<

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 Betreff des Beitrags: Re: Madame Campan
BeitragVerfasst: 27.05.2011 20:30 
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la Lamballe hat geschrieben:
Oh, Entschuldigt meine lieben, ich meinte das sie den Charakter ihrer Majestät verändert beschrieb.
Bei meiner Wortkonstillation war es kein Wunder das auf "der Leitung" wie du sagtest standest. :oops:


Ahh ok. Ja ok nun versteh ich was du meintest. ;) Ja ich wunderte mich schon. Aber man kann das ja nun auch in zweierlei Hinsicht lesen, das stimmt. ;)
1.) Das sie , wie du sagtest den Chara MAs ben nicht wie er war verfasste sondern verherrlichte...
Umnd 2.) Das sie (so wie ich es verstanden hatte) einen aktiven Anteil an einer Veränderung trug. XD
Aber gut das haben wir ja nun geklärt. ;)

Aber somit erklärst du dich ja grade selbst...*g* Das ist nämlich das was wir damit meinen das die gute Madame nicht sehr ehlich mit ihren Worten und Aussagen ist, eben weil sie ein Bild der Königin wieder gibt was so nicht ganz der Wahrheit entspricht. Neben andere Ereignissen ect

Zitat:
Seit Beginn der Gefangenschaft der königlichen Familie in den Tulerien waren sie um einige Vetraute gebracht, ich denke das Ludwig XVI ein gewohnheitsmensch war jund sich daher an Madame Campan gewöhnte.


Zu Ludwig:
Nun sicher war ein ein Mensch von Gewohnheiten aber auch hier beantwortest du dir deine Frage sogesehen selbst. ;) Denn eine Gewohnheit und somit Akzeptanz ist noch lange nicht gleich zu setzen mit Vertrauen.

Zitat:
Wie kommt ihr darauf Madame Campan würde einige Löcher in ihre Memoiren einbauen um sich in ein besseres Licht zu setzen? Hatte sie Grund dazu und hat nicht ihre "verblendete" Liebe zu Marie Antoinette sie daran gehindert?


Nein keine Löcher aber eben diese Verblendung verdanken wir eben diese verherrlichte nicht in jedem Punkt realistische Ansicht, die jedoch einge in der Welt (vorzugsweise MA blender selbst) als bare Münze und die absolute Wahrheit ansehen.. so wie auch mit Zweig, Lever und Fraser...:roll:
Ich zb besitze die Bücher von ihr - Mémoire de Mme.Campan 1924 + 1902(FR+GER) Zwar nicht die dreier Ausgabe abver de is eh sehr schwer zu bekommen und wenn auch nicht grade billig... wenn ich mich nun nicht täusche...

Zitat:
Wie ich gerade mitbekommen habe seit ihr zwei nicht umbedingt Marie Antoinette Fans.
Aus welchem Grund steht sie in eurer Missgunst? Ich hoffe ich trete euch nicht zu nahe mit meiner Frage aber für welche Revolutionäre Gruppe steht ihr? Oder seht ihr die Geschichte ab mitte des 18. Jahrhunderts Neutral?;)


Nein sind wir nicht. Ich für meinen Teil bin alles andere als noch von dieser Frau begeistert. Ich begann meine Liebe zu der Thematik erst durch sie und war von ihr bezaubert, bist die Wahrheit das ach so schöne Bild immer mehr bröckeln ließ.... :/ Und nun steh ich mit vollem Herzen auf der Seite seiner Majetät Ludwig XVI. :D
Und warum ich sie nicht mag.... oh oh oh ... DAS könnte nun Seiten um Seiten füllem..^^""
Ich sag es mal kurz und knapp... (bei fragen immer mekden ;) ) ...
Sie war eine Ehebrecherin, Hochverräterin, schlechte Mutter und ja Ehefrau, hinterlistig... Wenn ich genau darüber nachdenke, war sie die weibliche Form von Ludwig XIV..O.o° Arrogant, selbstverliebt/ unangrachte Eitelkeit..., egoistisch bis zu denen die sie für persönliches brauchte (vielseitig geliedert), naiv, in den wicjtigen Dingen im Leben ungebildet.. ich erinnre zb nur 4 Bücher in 4 Jahren....kurz nach 1770... Blind vor dem was vor sich ging.... Sie betrog ihren Ehemann, benutzte ihn, demütigte ihn, belog ihn. So auch ihre Mutter die sie trotz allem sehr liebte (ironisch)... Für mich war sie das mit weg schlimmste was dem König und Frankreich passieren konnte. Denn sie trug m. E sogar dafür bei dirch die Steine die sie Lufwig immer wieder in den Weg warf, das er und die Kinder ihr Schiksal ertragen mussten. Und sogar über seinen Tof hinaus "spuckte" sie im bildlichen Sinne auf sein Grab. Der angeblich ach so erhabene Tod (geflügeltes Wort bei Fraser) ist lächerlich und nichts als unaufgörliche arroganz bzw Uneinsicht und falscher Stolz. Sie maf zwar keine Szene wie die Du Barry auf dem Schaffot und vor Gericht vor gebracht haben, aber dennoch gebt sie das nicht in ein bewundernswertes Licht auf das man Stoolz sein könnte...>.>
Und damit man das nun nicht wieder aufgreift.. Gewisse Anschuldigungen sind natürlich nicht wahrhetsgemäß, wie zb. der berühmte Kuchensatz, oder die Vorwürfe des Missbrauches an Charles, ABER das sind nur Tropfen auf den heißen Stein... :(

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 Betreff des Beitrags: Re: Madame Campan
BeitragVerfasst: 27.05.2011 22:53 
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Oh das ist mir aber peinlich euch mit Revolutionären gleichgestellt zu haben.
Ich hoffe ihr seht es mir nach.

Wir wollen nun denn nicht über Vertrautheitsrolle mehr sprechen.

Interessant zu wissen wäre für mich auch wie es Madame Campan nach Ende der großen Revolution erging.
Sicherlich sie eröffnet eine Mädchenschule und leistete einiges zur Erziehungspädagogig für junge Mädchen aber im Detail?

PS: Es ist nicht eindeutig Nachgewiesen das Marie Antoinette einen Liebhaber hatte. Sollte es doch so gewesen sein sehe ich das als natürliche Reaktion auf das Verhalten ihres Mannes.


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 Betreff des Beitrags: Re: Madame Campan
BeitragVerfasst: 27.05.2011 22:54 
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Bevor ich es vergesse Mons. Clarice, wer ist die Frau auf ihrem Avatar?
Gute Nacht :)


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