Marie Antoinette Forum

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 Betreff des Beitrags: Marie Antoinette und Sport
BeitragVerfasst: 07.07.2009 09:02 
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Mal eine etwas andere Frage: Ist überliefert, inwiefern oder ob Marie Antoinette speziellen Sportarten gefröhnt hat? Außer das reiten? Gab es damals auch für Damen Körperertüchtigung wie Turnen oder leichteren Waffengebrauch wie Bogenschießen?


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 Betreff des Beitrags: Sport und die Jagd
BeitragVerfasst: 07.07.2009 22:04 
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Also der Begriff Sport war noch nicht geläufig und Ertüchtigung war eher eine Domäne der Männer.

Marie Antoinette war eine sehr gute Reiterin. Sie konnte Tanzen und ging gerne spazieren.
Aber mehr körperliche Ertüchtigung war für eine Königin nicht passend.

Als aus England die ersten Pferderennen nach Frankreich kamen, wollte Marie Antoinette bei einem Rennen mitmachen. Das musste man ihr ausreden, da es einfach undenkbar war, daß eine Köngin Pferderennen bestritt.
Sie traute sich ohne weiters zu im Herrensattel ein Pferderennen zu bestreiten.
Auch die Jagd, die sie ausübte erfoderte eine gute bis sehr gute Beherrschung der Reittechnik. Auch der Gebrauch einer Jagdflinte war unabdingbar. Auch das konnte Marie Antoinette. Die Hetzjagden mit Louis Auguste waren für heute Begriffe wild und rauh. Mit Hunden wurde das Wild insbesondere der Hirsch gehetzt um ihn dann mit dem Jagddolch den Todesstoß zu versetzten. Bis ein kräftiger Hirsch zu Tode gehetzt wurde verging einige Zeit und es ging durch unwegsames Gelände zu Pferde. Wer nicht oder schlecht ritt verpaßte den Anschluß und blieb hinter der Jagdgesellschaft zurück. Verletzungen von Beteiligten und auch Unbeteiligten wie Bauern, Jagdhelfern und Kutschern waren häufig. Der Hofchrirug hat immer Verletzte zu versorgen wenn die Jagd hoch her ging.
Eine gewisse Ertüchtigung war auch der Tanz aber nicht so sportlich wie heute möglich. Es war mehr ein Ritual und eine genaue Abfolge von Tanzschritten und mehr Kunst als Sport..
Schäferspiele, Bootsfahrten und Angeln würde ich als Freizeitgestaltung betrachten. Das Spazieren gehen mit dem Hofstaat war auch mehr repräsentativ als sportlich.

Sport im 18. Jhdt war für Damen der besseren Gesellschaft keine Thema und auch unschick.

LG

Turlupin


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 Betreff des Beitrags: Re: Sport und die Jagd
BeitragVerfasst: 07.07.2009 23:32 
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Ministre Turlupin hat geschrieben:
Also der Begriff Sport war noch nicht geläufig und Ertüchtigung war eher eine Domäne der Männer.

Marie Antoinette war eine sehr gute Reiterin. Sie konnte Tanzen und ging gerne spazieren.
Aber mehr körperliche Ertüchtigung war für eine Königin nicht passend.

Als aus England die ersten Pferderennen nach Frankreich kamen, wollte Marie Antoinette bei einem Rennen mitmachen. Das musste man ihr ausreden, da es einfach undenkbar war, daß eine Köngin Pferderennen bestritt.
Sie traute sich ohne weiters zu im Herrensattel ein Pferderennen zu bestreiten.
Auch die Jagd, die sie ausübte erfoderte eine gute bis sehr gute Beherrschung der Reittechnik. Auch der Gebrauch einer Jagdflinte war unabdingbar. Auch das konnte Marie Antoinette. Die Hetzjagden mit Louis Auguste waren für heute Begriffe wild und rauh. Mit Hunden wurde das Wild insbesondere der Hirsch gehetzt um ihn dann mit dem Jagddolch den Todesstoß zu versetzten. Bis ein kräftiger Hirsch zu Tode gehetzt wurde verging einige Zeit und es ging durch unwegsames Gelände zu Pferde. Wer nicht oder schlecht ritt verpaßte den Anschluß und blieb hinter der Jagdgesellschaft zurück. Verletzungen von Beteiligten und auch Unbeteiligten wie Bauern, Jagdhelfern und Kutschern waren häufig. Der Hofchrirug hat immer Verletzte zu versorgen wenn die Jagd hoch her ging.
Eine gewisse Ertüchtigung war auch der Tanz aber nicht so sportlich wie heute möglich. Es war mehr ein Ritual und eine genaue Abfolge von Tanzschritten und mehr Kunst als Sport..
Schäferspiele, Bootsfahrten und Angeln würde ich als Freizeitgestaltung betrachten. Das Spazieren gehen mit dem Hofstaat war auch mehr repräsentativ als sportlich.

Sport im 18. Jhdt war für Damen der besseren Gesellschaft keine Thema und auch unschick.

LG

Turlupin



Ja schon, aber MA war eine sehr eigenwillige Königin, warum sollte sie sich das verbieten lassen?


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BeitragVerfasst: 08.07.2009 08:14 
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Also von „verbieten lassen“ habe ich nicht geschrieben.

Marie Antoinette konnte man nichts verbieten, insbesondere in der Zeit wo sie am Höhepunkt stand.

Die Begebenheit von der ich schrieb und die ihren Wunsch betraf, an einem Pferderennen teilzunehmen, war Mitte der 1770er.
Da war Sie körperlich in der Lage ein solches Rennen zu bestreiten.

Bei einem öffentlichen Pferderennen hatte das einfache Volk Zutritt und konnte Wetten abschließen.
Auch für heutige Begriffe, ist eine Teilnahme einer gekrönten Person an einem Pferderennen, undenkbar.

Anders ist es, wenn ein Turnier veranstaltet wird, wo der sportliche Charakter im Vordergrund steht. So sind heute die jungen Prinzessinen Europas bei Reitturnieren vorne dabei, und das ist optisch ansprechend und gesellschaftlich akzeptiert.

Es kommt immer darauf an wo und unter welchen Umständen so ein Turnier oder Rennen abgehalten wird.

Einige bekannte blaublütige Amazonen der Gegenwart sind:

die dänische Prinzessin Natalie von Sayn-Wittgenstein

Zara Phillips die Enkelin der Könign von Engalnd

und die attraktive Tochter von Prinzessin Caroline - Carlotte Casiraghi von Monaco
:hello:





LG


Turlupin


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BeitragVerfasst: 08.07.2010 23:32 
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Zitat:
Als aus England die ersten Pferderennen nach Frankreich kamen, wollte Marie Antoinette bei einem Rennen mitmachen. Das musste man ihr ausreden, da es einfach undenkbar war, daß eine Köngin Pferderennen bestritt.


Naja dafür bestritt sie es ja dann anders und in einer für weitaus interessanten Art... Sie pflegte bei solchen Rennen zu wetten. Sehr loblich und ließ sich dazu soweit mir bekannt ist von Artois verleiten...
Ludwig hingegen verbot Derartiges und ließ sogar eine Tribüne abreißen, als MA nicht hören wollte und damit aufhörte.
Ihre Einsetzte waren mehr als oft, wenn nicht sogar immer extrem hoch ohne sich darüber Gedanken zu machen. (wie immer eigentlich)
Ludwig begeiltete sie ein mal so weit ich weiß zuvor um es sich zu gemüte zu führen... Naja seine Reaktion dürfte man sich denken können. Zumal MA auch so leichtsinnig war zb gegen ein Pferd zu setzten dsa Provence ins Rennen schickte, ihre Chance zu gewinnen gleich 0 war und sie dennoch den vollen Einsatz auf ihren Sieg setzte.. O.o Rein aus trotz gegen ihren Schwager.. :roll:


Zitat:
Auch die Jagd, die sie ausübte erfoderte eine gute bis sehr gute Beherrschung der Reittechnik. Auch der Gebrauch einer Jagdflinte war unabdingbar. Auch das konnte Marie Antoinette. Die Hetzjagden mit Louis Auguste waren für heute Begriffe wild und rauh. Mit Hunden wurde das Wild insbesondere der Hirsch gehetzt um ihn dann mit dem Jagddolch den Todesstoß zu versetzten. Bis ein kräftiger Hirsch zu Tode gehetzt wurde verging einige Zeit und es ging durch unwegsames Gelände zu Pferde. Wer nicht oder schlecht ritt verpaßte den Anschluß und blieb hinter der Jagdgesellschaft zurück. Verletzungen von Beteiligten und auch Unbeteiligten wie Bauern, Jagdhelfern und Kutschern waren häufig. Der Hofchrirug hat immer Verletzte zu versorgen wenn die Jagd hoch her ging.


Ohhh lool wieder erkenn ich Lever... *lach* Also mir wäre es auch hier mal wieder sehr neu, das MA mit dem Gewehr umgehen konnte bzw sich an der Hetzjagd beteilgte so wie du es hier schilderst... *räusper* Denn meines Wissens nach, war sie alles andere als begeistert bei all dem Dreck, Blut und Gerüchen die dort herrschten... Sie neigte eher dzu den kleinen Picknicken (zu Anfang) nach der Jagd (eine beschäftigung welche aber nicht sehr lange hielt)

Auszug von meiner HP:::

Gelegentlich kam es auch vor das Marie Antoinette ihn “begleitete”, allerdings bevorzugte er, es sie nicht dabei zu wissen, denn es war ihm bewusst, das sie dies nicht tat um ihm nahe zu sein oder diese Beschäftigung mit ihm zu teilen, sonder mehr um ihre oft, ohne Unterlass erbetenen Unabhängigkeitsbeweisen zu demonstrieren. Denn sie liebte, anders als Ludwig es tätigte, die Etikette, der Ludwig eben sowenig Freund wart, zu “brechen” und sich ihr entgegen zusetzten, während sie sich gleichzeitig mit der Hofgesellschaft vergnügt. Dennoch verbat er dies Antoinette nicht, die dies als weitere Gelegenheit der "Modenschau" nutze, während sie im Damensattel ritt und einen breitrandigen Hut mit drei buschigen Feder trug, wie auch die Schabracke des Pferdes mit blauem Samt und silbernen Stickerein versehen war. Von dem schottischen Gärtner des Grafen de Artois geht der Bericht hervor: »Der König war fast wie ein Bauer gekleidet, ein recht derber, stämmiger Mann um die fünfundzwanzig...und die Königin, eine sehr noble, schöne Dame, saß gegenüber... die ganze Gesellschaft schien außerordenlich ungezwungen und fröhlich, was man in der besseren Gesellschaft Englands im allgemeinen nicht zu sehen gewohnt ist... sie reiten noch immer mit hohen Stiefeln, deren Schäfte wie ein Trichter geformt sind; sollte es einmal regnen, sinddiese Stiefel bestimmt in wenigen Minuten voll Wasser.« Die Anwesenheit, die er jedoch begrüßte, war die Anwesenheit seiner jüngsten Schwester Madame Elisabeth. Eine ausgezeichnete Reiterin, die seine Liebe zur Jagd teilte.

Auf Wunsch füge ich auch unter Ludwig Details zu seiner Jagdleidenschaft hinzu. ;)

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Zuletzt geändert von Ministre Clarice am 19.11.2010 20:50, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Marie Antoinette und Sport
BeitragVerfasst: 19.11.2010 18:06 
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Bei unseren Thema geht es um den Sport, den Marie Antoinette ausübte.

Die Jagd beherrschte sie sicher. Spaß hat es ihr nicht so gemacht, aber sie nahm teil und begleitete die Jagdgesellschaft, zu Pferd oder mit der kleinen Sportkutsche. Eine schneller Reitwagen vierrädig und zweisitzig den sie selbst lenkte. Ah noch eine Sportart die fehlte.
Bei der Frage ging es um die sportlichen Fertigkeiten von Marie Antoinette.
Das Glückspiel ist kein Sport oder die Handarbeiten die sie leidenschaftlich ausübte sind auch mehr Beschäftigung als Sport.

Was sie konnte und was sie gerne tat habe ich oben beschrieben.
Die Jagdleidenschaft des König Louis ist hinlänglich bekannt und seine ausschweifenden Schilderungen danach langweilte schon in der damaligen Zeit jederman der sie hören mußte. *gähn*

Ich habe Frau Lever nicht wirklich als gut Beschreiberin in Erinnerung, eher als fleißige Historikerin mit wenig
Sinn für Humor.

LG

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 Betreff des Beitrags: Re: Marie Antoinette und Sport
BeitragVerfasst: 19.11.2010 21:40 
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Ich habe mich schon gefragt ob es zum Ende des Jahres keine Konflikte mehr geben würde.. aber es wäre ja zu schön um wahr zu sein...:roll:
Und ja ich weiß das es hier um "Sport" geht... im Gegensatz zu anderen Leuten , bin ich des lesens mächtig....*räusper*

Zitat:
Die Jagd beherrschte sie sicher. Spaß hat es ihr nicht so gemacht, aber sie nahm teil und begleitete die Jagdgesellschaft, zu Pferd oder mit der kleinen Sportkutsche. Eine schneller Reitwagen vierrädig und zweisitzig den sie selbst lenkte. Ah noch eine Sportart die fehlte.
Bei der Frage ging es um die sportlichen Fertigkeiten von Marie Antoinette.


Und nein die Jagd ansich beherrschte sie gewiss nicht! Sry aber das wäre mir sicher neu.. Mir wäre es neu, das sie bei der direkten Wilderung, dem Aufscheuchen, den späteren/folgenden Fest(Trink)gelagern, oder auch der eigentlichen Zustreckebringung der Beute dabei war???!!! Anwesend sein oder gelegentliche Versuche der Bestreitung (im Damensattel) zu Pferde zählen für mich nicht! dazu das sie sogesehen eine Jägerin war. Und wie ich hier bereits schrieb, nutzte sie diese Ausflüge eher um sich in Szene zu setzten... Bzw oft ließ sie auch einen klein/en Pavillion/Zelt aufstellen, wenn Ludwig auf der Jagd war um dort ihrer Verschwendungssucht zu fröhnen... MA tat nichts ohne dabei im Mittelpunkt stehen zu wollen. So war ihr bei einer Jagdgesellschaft die Mode wichtiger....

Zitat:
Das Glückspiel ist kein Sport oder die Handarbeiten die sie leidenschaftlich ausübte sind auch mehr Beschäftigung als Sport.


Das Glücksspiel das mal wieder als bewundernswert und lobenswert bzw als positiv hier hinstellen/erwähnt wird... Bravo! Genau, wie leidebschaft sie es getan hatte, das Geld der Steuerzahler mit vollen Händen zu Fenster heraus zu werfen....*applaus*
Gegen die Handarbeit ust nichts einzuwenden, aber das war ein Standart bei den Damen.

Zitat:
Was sie konnte und was sie gerne tat habe ich oben beschrieben.
Die Jagdleidenschaft des König Louis ist hinlänglich bekannt und seine ausschweifenden Schilderungen danach langweilte schon in der damaligen Zeit jederman der sie hören mußte. *gähn*


Ja und das war meines erachtens nichts von Welt. Nichts besonders. Tanzen und Handarbeit gehörten zum Standart und wurden so gut wie von jeder Dame in irgendeiner Weise ausgeübt. (ausnahmen vorhanden aber sehr selten)
Ohhh sollte das grade ein versuchten Wink werden... Aua aua aua....:roll: Jetzt bin ich aber getroffen....lol. Naja wenn seine Freizeitaktivitäten so bekannt wären (ergo man sich mit ihm befassen würde - vernüftig) dann wären hier sogesehen einige Fragen nicht zu stande gekommen... Ua....
Und es war sehr ermündet seinen Ausführungen zu zuhören, wenn man scheinbar die Wahl hat sich mit falschen Komplimenten den Tag versüßen zulassen und dabei das Geld in Massen zu verpulvern auf gewissen anderen Aktivitäten.... jaja...:roll:

Zitat:
Ich habe Frau Lever nicht wirklich als gut Beschreiberin in Erinnerung, eher als fleißige Historikerin mit wenig
Sinn für Humor.


Wie kann jemand der nicht fähig ist eine gute Beschreibung und Darlegung der Fakten zu verfassen eine gute Historkerin sein?
Und gut trifft bei der Frau alles andere als zu... Warum ich das denke das habe ich hier schon erläutert, wenn nicht kann ich das gerne nachholen...
Zumal die ist doch schon klar das Lever eigentlich gar keine direkte Historikerin ist? Wenn gleich sie sich gerne so betiteln läßt und es von ihren Anhängern so auf Wiki verfasst wurde...?!
Sie ist zwar Mitgleid der Académie française, ABER da kommt scheinbar auch alles rein wenn man weiß wie man sich Stimmen holt, da es durch Vorschläge entschieden wird..

Dir ist schon klar, das Lever immer noch die zweigeischen Ansichten vertritt, wie zb die Sache mit der (ua.) Phimose und sie auch felsenfest darauf beharrt. Dabei interssiert der Punkt nicht das die Lüge, das Ludwig Impotent sein sollte, endlich aufgeklärt wurde, nicht im geringsten! Warum auch...? Solange MA in dem unschuldigen so bedauernswertem Licht fungiert das der Mann den sie hatte eher eine Last, ein Fluch und Plage für das arme arme Dingelchen war.... *würg*

Aber ok darum geht es ja hier auch nicht....
Somit.... :back2topic:

mfg
Clarice

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 Betreff des Beitrags: Re: Marie Antoinette und Sport
BeitragVerfasst: 20.11.2010 17:56 
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Also, wir sind halt nicht einer Meinung was die Jagd bei Marie Antoinette betrifft.

Marie Antoinette nahm oft an Jagden teil, insbesondere mit Louis XV.
Es gehörte zum guten Ton an der Jagd des König teil zu nehmen. Den in den kleinen Schlößern war das oft die einzige Beschäftigung an der frischen Luft. Eine Jagd mit Louis XVI. war mehr anstregend und langweilig, so daß jeder der konnte sich davor drückte. :roll:

Ich bin der Meinung, daß Marie Antoinette vorzüglich reiten konnte, Eine Jagd zu Pferde für sie kein Problem darstellte und die hohe Jagd bei den Damen regelmäßig ausgeübt wurde. Die Jagdflinte war das bevorzugte Jagdinstrument der Damen. Die Herren haben sich besonders mit den Jagddolch hervorgetan nachdem Sie den armen Hirsch mit Hunden gehetzt haben sie das Tier erstochen.

Egal was Du darüber schreibst, Marie Antoinette wußte wie solche Jagden abgingen und war auch dabei. Nur ließ Ihre Lust mit den Jahren nach.

Aber anscheinend ist das Dir liebe Clarice, bei Deinen Recherchen entgangen, weil Du eben auf den dicken Louis fixiert bist, der dieses Hobby mehr als nötig ausübte.

Ich muß jetzt los, auf mich wartet eine Premiere. :P


LG



Turlupin


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 Betreff des Beitrags: Re: Marie Antoinette und Sport
BeitragVerfasst: 21.11.2010 02:06 
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Mal ganz im ernst Martin, was glaubst du eigentlich was du dir hier in gewisser Weise erlauben kannst? Ich mein das du und ich nicht grade das sind was man als Freunde bezeichnet ist nicht von der Hand zu weisen... Aber nun in einer solch plumpen und trotzigen Weise, die mehr als kindisch daher kommt mir nun eine Antwort pressen zu wollen, sollte man doch von einem Mann in deinem Alter nicht erwarten, oder?
Aber ok, da schreibt sich das Armutszeugniss wieder von ganz alleine. Bitte soll mir Recht sein...:roll:

Das DU hier immer der Meinung bist zu wissen was du hier von dir gibst, hat man ja bezüglich anderer Punkte schon oft genug gemerkt. Ich mein daher musstest du mir ja auch die Pn schreiben bezüglich Ludwigs Testament... Weil du dich ja so gut auskennst mit der Thematik und dich natürlich nicht nur auf alte vefälschte und oft nur lächerliche Aussage bezüglich mancher Thematiken stützt, nein sicher nicht. Zu dumm wenn man sich nicht selbst informieren kann und dem Französischen nicht weit genug mächtig ist es sich selber zu übersetzten... Tja tja tja... Tja ich rate dir dann nur sich mal vernüftigt mit dem Thema über den dicken Louis zu befassen, damit auch du eines Tages sein Testament lesen und vllt verstehen kannst.

Zitat:
Marie Antoinette nahm oft an Jagden teil, insbesondere mit Louis XV.
Es gehörte zum guten Ton an der Jagd des König teil zu nehmen. Den in den kleinen Schlößern war das oft die einzige Beschäftigung an der frischen Luft. Eine Jagd mit Louis XVI. war mehr anstregend und langweilig, so daß jeder der konnte sich davor drückte. :roll:


LOL? Ja vorallem da dieser ja in seinen letzten 4 Lebensjahren ja auch noch so aktiv an der Jagd teilgenommen hat. Sicher. Er war wohl eher damit beschäftigt andere Stuten zu einzureiten, aber diese waren gewiss nicht von tierischer Natur. Und komisch das MA erst nur durch gesetzt bekommen hatte einen Esel zu bereiten dank der Erlaubnis des Köngis aus Angst sie könne sich etwas tun... Mir wäre es völlig neu, das sie an einer direkten Jagd des Königs teilnehmen dufte, aber ja ich mein wer sich ua auf Lever verläßt ist bekannt verlassen...
Oh ja und wie langweilig eine Jagd von Ludwig war, zeigt sich bsonders nur daran weil er etwas hartneckig mit seinen Berichterstattungen war, natürlich. Das die Feste nach der Jagd hochgelobt und gern gesehen waren, scheint nicht von Bedeutung, jaja... Sein armes armes Gefolge das sich den fast täglichen Jagdtreffen aussetzten musste, böser König, böser....

Zitat:
Ich bin der Meinung, daß Marie Antoinette vorzüglich reiten konnte, Eine Jagd zu Pferde für sie kein Problem darstellte und die hohe Jagd bei den Damen regelmäßig ausgeübt wurde. Die Jagdflinte war das bevorzugte Jagdinstrument der Damen. Die Herren haben sich besonders mit den Jagddolch hervorgetan nachdem Sie den armen Hirsch mit Hunden gehetzt haben sie das Tier erstochen.


Jaja so wie du auch der Meinung bist das Ludwig schwul war, das Zweig eine lobenswerte Bio ist ect ect... Und die Damen gewiss nicht reihenweise anstanden um an einem zu der Zeit eigentlich üblichen Männersport teilnahmen so wie es die Herr der Schöpfung taten. Sie waren wenn Beiwerk, versuchten im Sattel eine gute Figur zu machen, mit reden zu können... nichts weiter. MA hat wie ich es bereits erwähnte Picknicke ausgestattet oder ihre Modeschauen damit verbunden.. aber wirklich durch das Geäst ist sie sicher nicht gesprintet. Zumal sie auch nicht mit einer derartigen Waffe um gekonnte. So etwas ziemte sich nicht für eine Frau ihres Standes! Die Gefahr das sich die Dauphine/Königin verletzten könnte oder schlimmeres war einfach zu hoch. Ich streite es nicht ab das es nicht auch Ausnahmen gab, aber MA zählte nicht zu diesen. Eher war es Ludwigs Schwester Elisabeth der man das zuschreiben konnte/kann.
Wenn du mir aber einen Auszug oder eine Quelle nennen kannst in der sich wieder finden laßt, das MA miti leidenschaft in das blutige Getümmel wirft, lass ich mich gern vom Gegenteil überzeugen!
Und den Hirsch die Kehle auf zuschneidem um ihn ausbluten zu lassen, war eine normaler Ablauf bei der Jagd. Oder soll das nun wieder ein gewisser Wink an eine Passage aus Lever anlehnen, hm? Wenn ja, sag ihc nur lass es gut sein...:roll:

Zitat:
Egal was Du darüber schreibst, Marie Antoinette wußte wie solche Jagden abgingen und war auch dabei. Nur ließ Ihre Lust mit den Jahren nach.


Zu wissen wie etwas von statten ging heißt noch lange nicht es selbst aus zu praktizieren! Und das sie an der Teilnahme später keinen Gefallen mehr fand ist nichts neues. Ihre Ausdauer und Aufmerkskeitspanne war bekanntlich nicht die beste. Sie besaß nicht wirklich das was man Geduld nannte bezüglich dieser Punkte ua...

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